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Ausgangspunkt für Diagnose und Therapie im Psychologischen Zentrum für Diagnostik und Förderung von Schulleistungen (PZS) bildet ein etwa einstündiges Beratungsgespräch mit den Eltern, dem Kind und unserer Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Beratungsgespräche sind die Basis für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit von Eltern, Kind und Therapeuten. Sie begleiten Diagnose und Therapie und werden auch mit Familien geführt, die sich erneut an das PZS wenden.


Einen Beratungstermin vereinbaren Sie telefonisch (Tel.: 06221-7392124). Bereits am Telefon nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch. Vor dem Beratungstermin erhalten Sie einen Fragebogen, der wichtige biographische Stationen Ihres Kindes abfragt. Diese grundsätzlichen Angaben helfen unserer Ärztin bei einer ersten Einschätzung der Situation.

Im Beratungsgespräch wird die Gesamtproblematik besprochen, etwa der Anlass für die Beratung, die bisherige Entwicklung des Kindes und die familiären Bedingungen. Die Ärztin überprüft im Rahmen der kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnostik den Entwicklungsstand des Kindes und bespricht ihre Einschätzung mit den Eltern und in der Regel auch mit dem Kind.

Bevor die Ärztin im Rahmen eines Therapieplanes konkrete Hilfsangebote machen wird, steht die umfassende Diagnose. Bei Schulleistungsproblemen, Verdacht auf Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie), Rechenstörungen (Dyskalkulie) und bei unklarer Rechts- oder Linkshändigkeit arbeitet das PZS mit feinmaschigen diagnostischen Testverfahren. Mit Ihnen zusammen legt die Ärztin nun fest, ob und welche weiteren Diagnosemaßnahmen sinnvoll und notwendig sind. Je nach Fragestellung werden weitere Termine für testpsychologische Diagnosen vereinbart, zu denen sich Ihr Kind im PZS einfindet.