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Bei Schulleistungsproblemen, Verdacht auf Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie), Rechenstörungen (Dyskalkulie) und bei unklarer Rechts- oder Linkshändigkeit arbeitet das Psychologische Zentrum für Diagnostik und Förderung von Schulleistungen (PZS) mit feinmaschigen diagnostischen Testverfahren. Bei dieser sogenannten testps

ychologischen Diagnostik prüft eine qualifizierte Psychologin/ein qualifizierter Psychologe die intellektuellen Fähigkeiten, die Wahrnehmungsverarbeitung (hören/ auditiv, sehen/ visuell, Koordination von Hand und Auge/ visuomotorisch), die Merkfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Schreibmotorik (Graphomotorik). Je nach Fragestellung wird das Lesen, Schreiben, Rechnen oder die Rechts- oder Linkshändigkeit überprüft. Dabei steht die psychische Verfassung des Kindes immer im Fokus.


Bereits vor der Einschulung kann eine testpsychologische Untersuchung sinnvoll sein, um Kindern schwerwiegende Schulprobleme zu ersparen. Das ist der Fall, wenn in der Familie schon bekanntermaßen Lese-Rechtschreibprobleme bestehen, bei Entwicklungsauffälligkeiten und Unsicherheiten bezüglich der Einschulung oder bei Unklarheiten bezüglich der Rechts- oder Linkshändigkeit.


Gemeinsam mit der Psychologin oder dem Psychologen, die/ der die Testdiagnostik durchgeführt hat, wertet die Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie die Testergebnisse aus. Die Ärztin erstellt dann den individuellen Therapieplan und bespricht die Untersuchungsergebnisse ausführlich mit Eltern und Kind. Dabei erhalten sie konkrete Vorschläge, welche Hilfsmaßnahmen für Ihr Kind sinnvoll sind und wo und wie Sie diese erhalten. Abschließend bekommen der überweisende Arzt und die Eltern einen Brief mit den Untersuchungsergebnissen und den empfohlenen Hilfestellungen und Maßnahmen. Die Ergebnisse werden von uns vertraulich behandelt und keinesfalls ohne Ihre schriftliche Zusage an Schulen oder andere Institutionen weitergegeben.

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