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Das Psychologische Zentrum für Diagnostik und Förderung von Schulleistungen (PZS) bietet Kindern mit einer diagnostizierten Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie), einer Rechenstörung (Dyskalkulie) oder anderen kombinierten Lernstörungen gezielte und langfristige Einzeltherapien an. Therapie und Training finden in der Regel einmal wöchentlich statt und dauern 45 Minuten.


Die Therapeuten des PZS arbeiten je nach Bedarf mit Integrativer Lerntherapie, psychotherapeutischen Verfahren wie Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie und systemischer Familien- oder Kinder- und Jugendlichen-Therapie sowie mit Konzentrationstraining und heilpädagogischen Verfahren. Diese bewährten Konzepte sind sorgfältig auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt. Übungen und Spiele werden integriert, die Konzentration und verschiedene Wahrnehmungsfähigkeiten fördern. Zudem kooperiert das PZS mit anderen Facheinrichtungen im Haus der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Heidelberg e. V., dem Heilpädagogischen Zentrum und dem Kinderschutz-Zentrum, und garantiert Kindern so ein optimales Betreuungsumfeld.


Häufig gehen mit den Lernstörungen weitere Probleme in Schule und Familie einher. Das PZS beachtet das gesamte Umfeld eines Kindes. Kinder mit einer sogenannten Teilleistungsstörung wie Legasthenie oder Dyskalkulie sind nicht weniger intellektuell begabt und lernfähig als andere Kinder: Durch das gehäufte Erleben von Misserfolgen haben sie aber oft ein geschwächtes Selbstwertgefühl. Dieses wieder aufzubauen ist ein wichtiges Ziel. Wir schaffen in unseren Stunden eine wohlwollende Atmosphäre, in der kein Leistungsdruck besteht und Kinder wieder Zugang zum Lernen finden können. Im Rahmen der Therapie bieten wir begleitende Familienberatung an, um die als belastend erlebte Lernsituation des Kindes neu zu bewerten und positive familiäre Beziehungen zu aktivieren. Auch eine gute Kooperation mit LehrerInnen, ErgotherapeutInnen oder LogopädInnen ist oft sinnvoll und wichtig.

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