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Karin EiselsteinKinder- und Jugendlichen-psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Diplom-Pädagogin, systemische Familientherapeutin, Traumatherapeutin, Psychologisches Zentrum zur Förderung von Schulleistungen der AWO Heidelberg 

Kinder psychisch kranker Eltern

Wenn ein Elternteil psychisch krank wird, stellt dies für die Betroffenen, das gesamte Familiensystem und vor allem für die Kinder eine äußerst belastende Situation dar.

Die psychische Erkrankung eines Elternteils bedeutet ein Risikofaktor für die Entwicklung der Kinder. Es ist jedoch besonders wichtig nicht nur die Belastungen für die kindliche Entwicklung in den Blick zu nehmen, sondern auch im Sinne der Resilienz die Ressourcen und Schutzfaktoren, die in den betroffenen Familien und bei den Kindern vorhanden sind.

Folgenden Fragen wird nachgegangen:

  • Was bedeutet psychisch krank?
  • Welche psychischen Krankheitsbilder gibt es?
  • Welche Auswirkungen hat die psychische Erkrankung eines Elternteils auf das gesamte Familiensystem?
  • Wie erleben betroffene Kinder ihre Situation? Wie wird diese von betroffenen Eltern erlebt?
  • Welche Schutzfaktoren gibt es?
  • Was ist in dem Gespräch mit den Eltern zu beachten?
  • Was ist in dem Gespräch mit den Kindern wichtig?
  • Welche Hilfen und Angebote benötigen Kinder und Jugendliche, sowie die gesamte Familie?
  • Wann ist für die Kinder eine „Grenze“ erreicht, so dass über Fremdunterbringung nachgedacht werden muss.

Selbstverletzendes Verhalten im Kindesund Jugendalter

Wenn junge Menschen sich immer wieder Verletzungen zufügen hat das Gründe. Es gibt unterschiedliche Motive, warum sich Betroffene selbst verletzen. Manche erleben dadurch eine tiefe Entspannung in Zeiten hoher Überlastung, andere sind erst durch den Schmerz fähig sich zu spüren oder bekämpfen mit ihm das Gefühl der inneren Leere. Immer aber steckt dahinter eine seelische Not, der anders nicht begegnet werden kann. Das Umfeld reagiert darauf meist mit einer Mischung unterschiedlicher Gefühle, wie z.B. Mitleid, Abscheu, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Wut, Aggression etc.

Inhalte:

  • Grundwissen über selbstverletzendes Verhalten junger Menschen
  • Psychische Erkrankungen als mögliche Ursachen (Traumatisierung, Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Essstörungen etc.)
  • Teufelskreislauf der Selbstverletzung
  • Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit jungen Menschen, die selbstverletzendes Verhalten ausüben: Do’s and Don’ts
  • Weitere Behandlungs- u. Interventionsmöglichkeiten

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