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Viele Anlässe in Schulalltag und Familienleben bewegen Eltern dazu, sich im Psychologischen Zentrum für Diagnostik und Förderung von Schulleistungen (PZS) professionelle Hilfe zu holen.
Dazu gehören:

  • Buchstabenvertauschung und Zahlenumstellung
  • Rechts-Links-Unsicherheit
  • Diktate voller Rechtschreibfehler, wiederkehrende „Leichtsinnsfehler“ in
       einfachen Wörtern und immer wieder neue Fehler im gleichen Wort
  • Keine Fortschritte und eine deutliche Abneigung beim Lesen
  • Kein Mengenverständnis
  • Stundenlange Hausaufgaben
  • Trotz Übens wieder Fehler
  • Konzentrationsschwäche
  • Unlust und Vermeidungsverhalten
  • Motorische Unruhe
  • Bauchschmerzen, Kopfschmerzen
  • Aggressivität

Wenn der begründete Verdacht auf zukünftige Schulschwierigkeiten besteht, kann es sinnvoll sein, bereits vor der Einschulung eines Kindes zu uns zu kommen.

Sie können sich vertrauensvoll an uns wenden, wenn Sie sich mit den Schwierigkeiten ihrer Kinder nicht mehr zu helfen wissen. Das Team des PZS behandelt alle Anliegen streng vertraulich und unterliegt der Schweigepflicht.

Welches Angebot wir Ihnen und Ihrem Kind als Hilfestellung bieten können, ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen Schritt für Schritt:

Schritt 1: Telefonische Anfrage
Bereits bei der telefonischen Kontaktaufnahme nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch, das Ihnen Wege zur Hilfe aufzeigt. Dabei nehmen wir Ihre Anmeldung für ein etwa einstündiges Beratungsgespräch mit unserer Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie entgegen.

Sie erreichen uns täglich Montag bis Freitag von 11:30 – 12:30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zu uns auf, denn unsere Hilfe ist stark nachgefragt. Rechnen Sie also mit Wartezeiten zwischen Ihrer Anfrage und dem Beratungsgespräch.

Schritt 2: Beratungsgespräch
Im Beratungsgespräch mit unserer Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie wird die Gesamtproblematik besprochen, etwa der Anlass für die Beratung, die bisherige Entwicklung des Kindes und die familiären Bedingungen. Zusammen mit Ihnen legt die Ärztin jetzt fest, welche diagnostischen Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind. Je nachdem erhalten Sie weitere Termine, zu denen sich Ihr Kind zur Testdiagnostik im PZS einfindet.

Schritt 3: Umfassende Diagnostik
Bei Schulleistungsproblemen, Verdacht auf Lese-Rechtschreibstörung, Rechenstörungen und bei unklarer Rechts- oder Linkshändigkeit bietet das PZS umfassende testpsychologische Diagnostiken an. Dabei prüft ein/e qualifizierte/r Psychologe/in die intellektuellen Fähigkeiten Ihres Kindes, die Wahrnehmungsverarbeitung (hören/ auditiv, sehen/ visuell, Koordination von Hand und Auge/ visuomotorisch), die Merkfähigkeit, die Aufmerksamkeit und die Schreibmotorik (Graphomotorik). Je nach Fragestellung wird das Lesen, Schreiben, Rechnen oder die Rechts- oder Linkshändigkeit überprüft. Dabei steht die psychische Verfassung eines Kindes immer im Fokus.

Schritt 4: Individueller Therapieplan
Die Testergebnisse und das weitere Vorgehen im Rahmen des individuellen Therapieplans werden in einem Familienberatungsgespräch mit unserer Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie besprochen. Die Ergebnisse werden von uns vertraulich behandelt und keinesfalls ohne Ihre schriftliche Zusage an Schulen oder andere Institutionen weitergegeben.

Schritt 5: Therapie und Training
Das PZS bietet Kindern mit einer diagnostizierten Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie), einer Rechenstörung (Dyskalkulie) oder anderen kombinierten Lernstörungen gezielte Einzeltherapien und Trainings an. Dafür nutzen unsere Therapeuten bewährte Verfahren, die auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt sind: Konzentrationstraining, Integrative Lerntherapie, heilpädagogische Verfahren, Gesprächspsychotherapie, Psychotherapie, Verhaltenstherapie und systemische Familien- oder Kinder- und Jugendlichen-Therapie. Wir arbeiten in der Regel einmal wöchentlich für ca. 45 Minuten mit dem Kind. Dabei beachten wir auch das gesamte Umfeld eines Kindes und bieten bei Bedarf begleitende Familienberatung an.