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1000 Euro für Türkei und Syrien

In der türkisch-syrischen Grenzregion kam es am 6. Februar 2023 zu zwei schweren Erdbeben mit tausenden Nachbeben. Mehr als 50.000 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, über 100.000 Menschen wurden verletzt, 26 Millionen Menschen sind betroffen. AWO International unterstützt über 40.000 Menschen bei der Deckung ihrer dringendsten Bedarfe.

Gemeinsam mit fünf lokalen Partnerorganisationen leistet die AWO International humanitäre Hilfe und verteilt beispielsweise Nothilfepakete mit Essen und Hygieneprodukten, Zelte, Matratzen und Windeln an betroffene Familien.

Um die AWO International zu unterstützen, haben wir für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien erneut unsere Spendensammelaktion in den Abteilungen der AWO Heidelberg gestartet und konnten insgesamt 1.000 Euro an AWO International überweisen.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die uns dabei unterstützen, Menschen in Not zu helfen!

Hier können Sie auf dem Laufenden bleiben zu den Projekten und Hilfen der AWO International in Türkei und Syrien.

Ein Jahr nach Kriegsbeginn in der Ukraine:

Die AWO leistet weiterhin Nothilfe und schafft sichere Lernorte für Kinder

BERLIN, 22.02.2023 – Ein Jahr nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine sind 216 Schulen im Land komplett zerstört. Allein in Tschernihiw sind durch die Besetzung russischer Truppen im Frühjahr 2022 25 von 34 Schulen stark beschädigt und 2 vollständig zerstört. Für die Kinder bedeutet dies, dass sie zusätzlich zu der starken Belastung des andauernden Krieges seit einem Jahr keinen regulären Unterricht haben. AWO International hilft, die Bildungseinrichtungen so schnell wie möglich wiederherzustellen, Luftschutzbunker an Schulen und Kindergärten einzurichten und Angebote für Kinder zu schaffen, damit sie die Schrecken des Krieges verarbeiten können.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation savED hat AWO International in der Ukraine zudem 20 Wärmestuben in Schulgebäuden eingerichtet, die gleichzeitig als Lernorte und Gemeinschaftsräume dienen. Iryna Dasyuk, Projektmanagerin von savED, erklärt dazu: „Die Hauptgründe für die Menschen hierher zu kommen, sind die ständigen Stromausfälle, mit denen die Zivilbevölkerung derzeit konfrontiert ist. Deshalb brauchen sie einen Ort, an den sie kommen können, um sich mit einer Tasse heißen Tee aufzuwärmen oder eine warme Decke zu bekommen”.

Zusammen mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort und zahlreichen AWO-Verbänden in Deutschland war AWO International seit März 2022 mit schneller Nothilfe zur Stelle und bietet auch langfristige Unterstützung für die Menschen in der Ukraine sowie für Geflüchtete in Rumänien. Über lokale Partnerorganisationen verteilt AWO International Hilfsgüter, bietet psychologische Betreuung an und repariert durch Angriffe beschädigte Schulen, Kindergärten und Privatwohnungen.

In den letzten 12 Monaten hat die AWO viel erreicht: Gemeinsam mit 10 ukrainischen und rumänischen Partnerorganisationen und zahlreichen Ehrenamtlichen hat die AWO über 140.000 Menschen geholfen. Bis Ende Dezember 2022 konnten beispielsweise in Butscha, Irpin und Hostomel 550 Wohnungen und sieben beschädigte Schulen und Kindergärten repariert werden. „Die beeindruckende Solidarität und Spendenbereitschaft in der Bevölkerung hat diese Hilfe ermöglicht“, sagt Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International: „Wir danken allen Helfer*innen und Spender*innen von ganzem Herzen für diese Unterstützung”.

Neben den Nothilfeprojekten mit lokalen Partnerorganisationen in der Ukraine und Rumänien, organisierten viele AWO-Gliederungen Transporte von Hilfsgütern in die Ukraine. So wurden insgesamt 108 Tonnen Lebensmittel, Schlafsäcke, aber auch Medikamente und medizinische Geräte in die Ukraine gebracht. In Deutschland ist die AWO zudem bundesweit mit dem Betrieb von Notunterkünften, der Verpflegung sowie der sozialen Betreuung und Beratung von Geflüchteten aus der Ukraine aktiv. Zahlreiche Ehrenamtliche unterstützen Ukrainer*innen beim Deutschlernen, bieten Freizeitprogramme für Kinder an und helfen den Geflüchteten beim Ankommen.

Claudia Mandrysch, Vorständin des AWO Bundesverbandes, ergänzt: „Die Arbeiterwohlfahrt wurde 1919 im Angesicht der Schrecken eines imperialistischen Krieges gegründet. Auch über hundert Jahre später stehen wir entschlossen gegen Krieg und Verfolgung ein. Mit seinem Angriff zielt der russische Präsident bewusst auf die Zivilgesellschaft, auf Kinder und ihre Familien. Ich bin dankbar, dass wir mit
der AWO International und unseren Gliederungen schnelle und praktische Hilfe geleistet haben und weiterhin leisten.“

Kontakt:
Presse AWO International
Miriam Druba
miriam.druba@awointernational.de

Presse AWO Bundesverband
Jennifer Rotter
presse@awo.de
Weitere Infos:

Über AWO International
AWO International ist der Fachverband der Arbeiterwohlfahrt für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen führt AWO International weltweit Projekte zur Stärkung benachteiligter Menschen durch. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Migration und Menschenhandel, Geschlechtergerechtigkeit und Katastrophenvorsorge. Im Falle von Katastrophen leistet AWO International humanitäre Nothilfe und unterstützen den Wiederaufbau. AWO International ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft. Das Bündnis wurde von der AWO und anderen Hilfsorganisationen gegründet, um in Not- oder Katastrophensituation im In- und Ausland gemeinsam besser zu helfen. Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden auf, die an die beteiligten Organisationen – gemessen an deren Leistungsfähigkeit – weitergegeben werden.

UPDATE! Schnelle Hilfe nach den Erdbeben in der Türkei und Syrien

In der türkisch-syrischen Grenzregion kam es am 6. Februar zu mehreren schweren Erdbeben. Zehntausende Menschen sind dabei ums Leben gekommen oder wurden verletzt. Gemeinsam mit der Volkshilfe Österreich, Solidar Suisse und fünf lokalen NGOs ist AWO International im Norden von Syrien und im Südosten der Türkei in der Nothilfe aktiv. Die Partner vor Ort verteilen Nahrungsmittel, warme Decken, Kleidung und Hygienepakete an betroffene Familien.

“Wir sind tief erschüttert über diese schreckliche Katastrophe. Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die Angehörige verloren haben”, so Ingrid Lebherz, Geschäftsführerin von AWO International. ”Wir danken unseren Unterstützer*innen für die große Solidarität und Hilfsbereitschaft. Durch diese Unterstützung konnten wir gemeinsam mit lokalen NGOs unmittelbar mit der Nothilfe starten.”

Das betroffene Gebiet ist riesig: 26 Millionen Menschen sind von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen und auf humanitäre Hilfe angewiesen. Kälte, Schnee und starker Regen gefährden die betroffenen Menschen zusätzlich. Für die Menschen im nördlichen Syrien ist die Situation besonders dramatisch. Aufgrund des seit fast 12 Jahren andauernden Krieges ist das Land stark geschwächt, das Gesundheitssystem ohnehin sehr belastet. Viele Gebäude waren durch die langen Kampfhandlungen vorher bereits instabil, weshalb in manchen Regionen ganze Stadtviertel eingestürzt sind. Der Nordosten des Landes wird nicht von der syrischen Regierung kontrolliert. Hier leben hunderttausende Binnenvertriebene in Camps und die Lebensbedingungen sind vielerorts katastrophal.

Felix Neuhaus, Leiter der Humanitären Hilfe bei AWO International erklärt dazu: “Bereits drei Tage nach dem verheerenden Beben haben unsere Partner die ersten Hilfsgüter verteilt. Der Zugang zu den Betroffenen, die Beschaffung und der Transport von Nothilfegütern sind große logistische Herausforderungen. Vielerorts wurden Lager und Läden zerstört, sodass unsere Partner in anderen Regionen der Türkei einkaufen müssen. Für die Hilfe in Nordsyrien kaufen die Partner sogar jenseits der Grenze, in der Türkei ein und sondieren die Beschaffung über den Nordirak. Geschlossene Grenzen und unsichere Transportwege sind weitere Herausforderungen”.

In Syrien unterstützt AWO International lokale NGOs in Aleppo und in der Region Idlib. Die Partner stellen Nahrungsmittelpakete mit Konserven, Brot und Trinkwasser zusammen und verteilen sie vor Ort. Ein Paket versorgt eine fünfköpfige Familie für eine Woche mit dem Nötigsten. Zudem werden weitere Hilfsgüter wie warme Decken, Winterkleidung und Windeln ausgegeben. In der Türkei arbeitet AWO International mit der lokalen NGO Zero Discrimination Association zusammen, die sich vor allem auf marginalisierte Gruppen wie Sinti und Roma konzentriert und in Hatay, Gaziantep und Urfa Lebensmittelpakete sowie warme Decken verteilt.

Bitte unterstützen Sie AWO International mit einer Spende:

AWO International
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Erdbeben Türkei und Syrien

Winterhilfe für die Ukraine – Jetzt Solidarität zeigen und spenden!

Es ist dunkel und kalt in Chernihiv, einer Stadt im Nordern der Ukraine. Die anhaltenden russischen Luftangriffe haben viele der Elektrizitätswerke beschädigt oder ganz zerstört. Für die Menschen vor Ort bedeutet dies für längere Zeit der Ausfall von Strom, warmem Wasser und Heizmöglichkeiten. Die von AWO International ausgestatteten Wärmestuben bieten einen Zufluchtsort vor Kälte und Dunkelheit und sind ein Raum der Begegnung. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Ausstattung der Wärmestuben mit z.B. Feldbetten, Wasserspendern, Decken oder Heizstrahlern.

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Aktion Deutschland Hilft

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