Inklusionsparty am 23. Februar in der halle02 Heidelberg: halle für alle!

Die halle02 ist stolz darauf, die Wiederaufnahme und Weiterentwicklung ihrer Inklusionsparty anzukündigen. Nachdem sie in der Vergangenheit bereits erfolgreiche, inklusive Veranstaltungen im Programm hatte, freut sich das Team, die Erfahrung für alle Besucher*innen noch besser zu gestalten.

Die Inklusionsparty-Reihe hat bereits vor der Pandemie bewiesen, dass Inklusion in der Veranstaltungsstätte Realität ist. Der Auftakt der neuen Party-Reihe beginnt um 20 Uhr und den ganzen Abend läuft Mixed Music von DJ Adam The Mo und DJ D-K-Dance. Wer danach weiter feiern möchte: im Anschluss findet die 90er Party statt! Natürlich erhalten Begleitpersonen freien Eintritt. -> Zu den Tickets

Infos zur Barrierefreiheit

Einladung: Stolpersteine-Putzen mit der SPD und der Initiative Stolpersteine Heidelberg

Initiative Stolpersteine und SPD Heidelberg laden am 26. November zum begleiteten Stolpersteine-Putzen ein

Die SPD Heidelberg veranstaltet wie jedes Jahr im Herbst gemeinsam mit der Initiative Stolpersteine Heidelberg ein begleitetes Stolpersteine-Putzen. Hierbei führen Mitglieder der Stolperstein-Initiative die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen auf einer kurzen Tour zu Fuß von Stolperstein zu Stolperstein durch ein Quartier. Die Expertinnen und Experten der Initiative erzählen aus der Biografie der Personen, deren Stein Freiwillige aus der Gruppe dann zu neuem Glanz verhelfen. Familien und Senioren sind selbstverständlich auch willkommen.

Die Idee entstand beim Freiwilligentag

»Die Idee entstand 2016 beim Freiwilligentag Rhein-Neckar. Damals gingen wir auf die Initiative Stolpersteine zu, deren Mitglieder sofort begeistert von der Idee waren. Die große Zahl der Anmeldungen hat uns damals aber überrascht, weshalb wir von einer auf fünf Gruppen expandieren mussten, was uns natürlich sehr gefreut hat«, erklärt Tim Tugendhat von der SPD Heidelberg, der die Aktion damals ins Leben rief. »Inzwischen sind wir unabhängig vom Zeitplan des Freiwilligentags unterwegs. Da jedes Jahr neue Steine verlegt werden, gibt es auch immer etwas Neues zu lernen – auch für diejenigen, die schon drei oder vier Mal dabei waren.«

»Das Gedenken an die Opfer des NS-Unrechts ist angesichts des erstarkenden Rechtspopulismus und -Extremismus wichtiger denn je«, ergänzt Zoe Dickhaut, Sprecherin der Jusos Heidelberg, »als Gesellschaft müssen wir die wichtige Lehre ›Nie Wieder‹ fortwährend mit Leben füllen.«

Mitmachen

Es gibt wie jedes Jahr mehrere Gruppen, die unabhängig voneinander laufen. Die Teilnehmenden müssen nichts mitbringen, das Material zum Putzen wird gestellt.

Die Treffpunkte der bereits feststehenden Gruppen sind:

  • Gruppe Altstadt West: Löwenbrunnen auf dem Universitätsplatz
  • Gruppe Altstadt Ost: Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz
  • Gruppe Neuenheim: Alte PH, Keplerstraße 87

Für weiterführende Informationen, zusätzliche Gruppen und deren Treffpunkte, sowie für Rückfragen können sich Interessierte per E-Mail an stolpersteine@spd-heidelberg.de wenden oder im Internet auf spd-heidelberg.de/stolpersteine gehen.

Rückfragen beantwortet Ihnen gerne:

Tim Tugendhat
Stellvertretender Kreisvorsitzender
SPD Heidelberg
Bergheimer Str. 88
69115 Heidelberg

Mobil: +49 (0)162 700 3571
E-Mail: tim.tugendhat@spd-heidelberg.de

Einladung zum Weihnachtsmarkt am 26.11.23

EINLADUNG zum PRESSEGESPÄCH mit der Liga Heidelberg

Einladung: „Asoziale“ Familien im Visier nationalsozialistischer „Rassenhygiene“

Lesung am Donnerstag, 2. November 2023, 19:00 – 21:00 Uhr
im AWO Club Altstadt

Referent: Alfons L. Ims,
Neckargemünd


Das Leben der Familie Ims in der Pfalz –
Wie die Nazis aus einem Sozialfall aus der Weimarer Republik eine „asoziale Großfamilie“ machten und diese zerschlugen

Der Nationalsozialismus erhob die „gesunde und starke Volksgemeinschaft“ zum gesellschaftlichen Leitbild. Diesem Leitbild entsprechend wurden die Menschen als „wertvoll“, „erbgesund“ oder „erbtüchtig“ bewertet (und gefördert) oder aber als „minderwertig“, „gemeinschaftsfremd“ und „asozial“ diskriminiert (und „ausgesondert“). „Aussonderung“ umfasste dabei ein sehr breites Spektrum vom Entzug staatlicher Fürsorge über Wegsperren oder Zwangssterilisierung bis hin zur Ermordung.

Familie Ims lebte in großer Armut in verschiedenen Elendsvierteln in Kaiserslautern. Man würde heute von einer Familie sprechen, die finanzielle und pädagogische Unterstützung benötigt. Doch vor dem Hintergrund des NS-Leitbilds wurde die Familie als „asoziale Großfamilie“ von den Nazis verfolgt und auseinandergerissen.

Jahrzehnte nach Kriegsende hat Alfons L. Ims die Geschichte seiner Familie in zahlreichen Archiven recherchiert und 2022 unter dem Titel „Eine ‚asoziale‘ Pfälzer Familie“ in einem Buch dokumentiert. In einer Lesung werden die Schicksale der Kinder und der Eltern lebendig, wird an die menschenverachtende NS-Ideologie erinnert und wird die fragwürdige Rolle medizinischer, pädagogischer und kommunalpolitischer Institutionen bei der Umsetzung der NS-Ideologie beleuchtet.

Auf Wunsch kann zusätzlich auf die „Asozialen-Kolonie“ (Familien-KZ) Wichernsiedlung in Heidelberg (1934 – 1938) eingegangen werden.

Einladung zur ArtMut-Kunstausstellung 2023

Einladung zum Benefizkonzert der Armutswochen

Zum Auftakt der Heidelberger Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung lädt die Liga der Freien Wohlfahrtspflege zu einem Konzert mit dem SAP Sinfonieorchester ein:

 

am Samstag, 7. Oktober, um 18 Uhr
in die Kirche St. Albert
(Bergheimer Str. 108, 69115 Heidelberg)

 

Das SAP Sinfonierorchester unter Leitung von Martin Spahr hat eine farbenfrohe musikalische Reise im Angebot. Sie beginnt mit Elgars Minuet Op. 21, einem Juwel der Kammermusik, das mit seinen eleganten Melodien und rhythmischen Variationen verzaubert. Anschließend entführen Sie Beethovens Elf Wiener Tänze (WoO 17) charmant ins lebendige Wien des 19. Jahrhunderts. Den Höhepunkt des Abends bildet Richard Wagners Siegfried Idyll. Dieses Meisterwerk der Kammermusik, bietet die epische Klangfülle und emotionalen Tiefe des Wagnerklangs – nur nicht in Form der langen und großen Oper, sondern mit 13 Instrumenten in vorüberfliegenden 20 Minuten.

Gegen Armut und Ausgrenzung in 2023

Die AWO Heidelberg ist Mitglied im „Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung“, einem offenen Zusammenschluss von Organisationen in Heidelberg und Umgebung, welche sich gegen Armut und Ausgrenzung engagieren. Gemeinsames Anliegen ist es, zur Herstellung annähernd gleicher Chancen und Lebensbedingungen aller Bürgerinnen und Bürger aktiv beizutragen und Sprachrohr für die Armen zu sein. Unser Ziel ist es, Armut und Ausgrenzung und deren strukturelle Ursachen zu bekämpfen, indem vor allem die Öffentlichkeit für das Thema interessiert und sensibilisiert wird. Zu diesem Zweck finden jedes Jahr im Oktober unsere „Aktionswochen gegen Armut und Ausgrenzung“ statt, die ein vielseitiges Programm rund um die Thematik bieten.

Mit Klick auf das Programm können Sie es auch als PDF downloaden.

Unser Heilpädagogisches Zentrum lädt ein