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Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung

Heute ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung. Die Gleichbehandlung ohne Unterschied der Rasse ist ein Recht, das allen Menschen garantiert ist. Seit Jahrzehnten arbeiten die Länder auf der ganzen Welt daran, Rassendiskriminierung einzudämmen, besonders in den letzten Jahren hat die EU ihre Anstrengungen zur Bekämpfung von Rassismus verstärkt.

Doch es ist immer noch nicht genug. Im zunehmenden Rechtsruck, nicht nur in Deutschland sondern weltweit, stehen von Rassismus betroffene Gruppen massiv und zunehmend mehr unter Druck. 

 

Thomas Klemm, Leiter unseres Seniorenzentrums Wieblingen und Englisch-Kursleiterin Frau Xetrichi; Sibylle Jobus, Leitung unserer Kita Kranichgarten und unser Kinderschutz-Zentrum sagen: Nicht mit uns! Wir als AWO Heidelberg stehen ein gegen Hass und Hetze und setzen ein Zeichen für Vielfalt, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität und Toleranz.

Für 100% Menschenwürde.
Gegen Rassismus und Diskriminierung.

Mehr zu den AWO Antirassismus-Aktionswochen erfahren Sie hier.

AWO gegen Rassismus – AWO für Vielfalt!

Zusammen sind wir stark! Für 100% Menschenwürde.

Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16.03.-29.03.2026 zum Thema „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ wollen wir gemeinsam ein klares Zeichen setzen. Gegen Rassismus. Für Vielfalt und Zivilcourage.

Ein wichtiges Zeichen, denn noch immer erleben Menschen in Deutschland und weltweit Rassismus und Diskriminierung. Ihre Würde wird infrage gestellt – das dürfen wir nicht hinnehmen! Jetzt ist die Zeit, gemeinsam für eine offene und vielfältige Gesellschaft einzutreten. Egal ob durch Gespräche, Aktionen oder kleine Gesten im Alltag – jeder Beitrag zählt!

Machen Sie mit! #AWOgegenRassismus

Verbreiten Sie die Botschaft und setzen Sie ein Zeichen gegen Rassismus! Lassen Sie uns zusammen Haltung zeigen – für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander!

Die AWO steht zur Brandmauer

„Wir sind die Brandmauer“

Hinter diesem Slogan haben sich bisher alle demokratischen Parteien in Deutschland versammelt. Doch nun beginnt diese Mauer zu bröckeln, der Putz bekommt Risse. Erstmals hat ein Antrag im Bundestag mithilfe der AfD eine Mehrheit erhalten – ein Dammbruch? Manche sagen, es sei doch kein Problem, in Einzelfällen mit anderen Meinungen übereinzustimmen, selbst wenn sie von denen kommen, die man sonst als extrem betrachtet. Aber wer bestimmt, was richtig und falsch ist?

Während in Berlin über Migrationspolitik entschieden wurde, haben wir uns an genau diesem Tag in unserem AWO-Ortsverein getroffen. Als AWO betrachten wir diese Fragen aus einer anderen Perspektive. Wir erinnern uns an die Geschichte – an Zeiten, in denen rechte Parteien in politische Entscheidungen einbezogen wurden, weil man glaubte, sie kontrollieren zu können. Wir wissen, wohin das geführt hat.

Wir müssen Menschenrechte schützen

Menschen fliehen nicht ohne Grund. Sie verlassen ihre Heimat, weil Krieg, Verfolgung oder existenzielle Not ihnen keine andere Wahl lassen. Das Asylrecht ist nicht verhandelbar – es ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es garantiert Schutz und Sicherheit für diejenigen, die keine andere Zuflucht haben. Eine humane Flüchtlingspolitik bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und den Schwächsten beizustehen. Als AWO stehen wir für Solidarität, für eine Gesellschaft, die niemanden zurücklässt, und für ein Asylrecht, das diesem Namen gerecht wird.

Die Brandmauer mag Risse bekommen, aber die AWO steht. Wir stehen für Solidarität, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Und wir laden Sie ein, mitzumachen!

Ob bei gesellschaftspolitischen Diskussionen oder in sozialen Projekten wie Sachspenden für unsere Kinder- und Jugendeinrichtungen, Seniorenarbeit oder als Ehrenamtliche*r in unseren Ortsvereinen – bei uns gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Auch ohne Mitgliedschaft können Sie sich engagieren. Gemeinsam können wir etwas bewegen!