Wir waren dabei: Starkmachertage Rewind

Die MACH DICH STARK-Tage 2025 liegen hinter uns – und was für eine Woche das war!
Rund 300 Partner*innen aus ganz Baden-Württemberg haben mitgemacht und gezeigt: Gemeinsam können wir Sichtbarkeit schaffen für faire Chancen aller Kinder und Jugendliche in unserem „Ländle“.

Ein paar Beispiele aus dem vielfältigen Aktionsspektrum:

Hier finden Sie den Abschlussclip der MACH DICH STARK-Tage sowie weitere Impressionen und Eindrücke hier!
Egal, ob Sie selbst aktiv mitgewirkt haben oder die Starkmacher-Aktionen aus der Distanz verfolgt haben: Danke. Jede Form von Unterstützung – laut, leise, sichtbar oder hinter den Kulissen – stärkt das Recht aller Kinder und Jugendlichen, dazuzugehören.

Danke, dass Sie mit uns LAUT und sichtbar gegen Kinderarmut geworden sind.

AWO Altenclub: Alle Jahre wieder

Mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern unter Anleitung von Doris Metzger, traf sich der AWO-Altenclub Pfaffengrund letzten Donnerstag, den 11. Dezember, im „Taormina“ zu seiner traditionellen Adventsfeier. Altenclubleiter Hans Schmitt konnte zahlreiche Anwesende begrüßen, unter ihnen auch Altstadtrat Reiner Nimis, dem die Aufgabe zukam, langjährige Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt zu ehren.

Reiner Nimis, der die Grüße des AWO-Kreisvorstands überbrachte, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die AWO Heidelberg in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte. Mit den Kitas Obere Rödt und Kranichgarten, dem Kinder- und Jugendhaus RÖHRE, dem Seniorenzentrum Kranichgarten und nicht zuletzt dem Altenclub habe sich im Pfaffengrund im Laufe der Jahre ein Schwerpunkt der AWO-Sozialarbeit entwickelt. Darüber hinaus seien die AWO-Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit, in Schulsozialarbeit und Heilpädagogischem Zentrum, Sozialberatung und Kindertagesstätten für die Stadt Heidelberg unverzichtbar.

Jetzt gelte es, sich mit allen Kräften gegen drohende Kürzungen der Zuschüsse durch Bund, Land und Kommunen zur Wehr zu setzen. Ohne unermüdlich ehrenamtliches Engagement, wie das der zur Ehrung anstehenden Mitglieder, sei die Entwicklung der AWO zum heutigen Träger sozialer Arbeit in Heidelberg nicht möglich gewesen. Mit Urkunde und Ehrenzeichen werde Dank und hohe Anerkennung der AWO für diese Arbeit zum Ausdruck gebracht.

V.l.n.r.: Doris Metzger, Ingeborg Kron, Waltraud Rösch, Ilse Lindner, Anni Kramer, Hans Schmitt, Inge Hassert, Reiner Nimis, Marianne Carver.

Geehrt wurden für 45 Jahre Mitgliedschaft Ilse Lindner, Anni Kramer und Hans Schmitt, für 35 Jahre Ingeborg Kron, für 25 Jahre Marianne Carver, für 10 Jahre Waltraud Rösch und Inge Hassert. Ein besonderes Dankeschön ging an Ruth Manger, die mit über 90 Jahren noch immer aktiv mitarbeitet. Auch das Betreuerteam durfte sich über einen Blumengruß freuen. Nicht zuletzt ging ein großes Lob an Mariella und Antonio vom „Taormina“ für die freundliche und sehr appetitliche Bewirtung an diesem rundum gelungenen Jahresabschluß des AWO-Altenclubs.

Doris Metzger und Ruth Manger

„Engagement, das verbindet – ein Abend der geförderten Vereine“

Am Mittwoch, den 10. Dezember fand die jährliche Veranstaltung der Volksbank Kurpfalz eG „Engagement, das verbindet – ein Abend der geförderten Vereine“ statt, um sich bei Vereinen und Organisationen herzlich für das Engagement in der Region zu bedanken. Gewürdigt wurden dort Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Kurpfalz eG, die eine Spende aus dem Spendentopf der Gewinnsparmittel für ambitionierte Projekte und Aktionen in der Region erhalten haben. Auch unsere Fachbereichsleitungen folgten der Einladung des Unternehmens.

Die Feier startete um 19 Uhr im Hector-Sport-Centrum der TSG Weinheim mit einer Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Carsten Müller. Anschließend stellten der Verein TSG 1862 Weinheim, der Verein der Freunde und Förderer des Stepp- und Bühnentanzsports in Hemsbach e. V. und das Kinderhospiz bei Speyer ihre Projekte vor und es folgten im Ausklang informatives Netzwerken, leckeres Fingerfood und eine spannende Führung durch das Hector-Sport-Centrum.

Die Veranstaltung bot großzügig Gelegenheit zur Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements, zur Präsentation geförderter Projekte und zum Austausch. Die AWO Heidelberg bedankt sich von Herzen bei der Volksbank Kurpfalz eG für die schöne Veranstaltung und für die Einladung!

Medienpädagogische Arbeit in unseren Kitas

Am Mittwoch haben die Leitungsteams der Kitas der AWO Heidelberg intensiv an unserem Workshop zur medienpädagogischen Arbeit in der Kita teilgenommen. Ein zentrales Thema war die Auseinandersetzung mit den Medienhelden unserer Kinder.

Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, die Nutzung digitaler Bilderbücher, Beebots und verschiedener anderer Medienangebote im Kita-Alltag zu entdecken und auszuprobieren. Ein weiterer Schwerpunkt war die alters- und entwicklungsgerechte Nutzung von Medien im Sinne des Kinderschutzes, welche in der heutigen Zeit immer herausfordernder wird.

Ein herzliches Dankeschön geht an Anja Kegler vom Verein SicherHeid (Sicheres Heidelberg e.V.), die fachkompetent durch den Workshop geleitet hat, sowie dem ajs (Aktion Jugendschutz), der diesen Tag finanziell unterstützt hat.

 

Eltern kämpfen für die Schulsozialarbeit

Am Donnerstag, den 13. November 2025 kam es zu einer Kundgebung vor dem Rathaus. Hintergrund war die Haushaltskrise, die jetzt schon spürbare Auswirkungen auf die Schulsozialarbeit in Heidelberg hat. An der Eichendorffschule in Rohrbach gibt es beispielsweise bereits seit Anfang des Schuljahres niemanden mehr, der sich hauptamtlich um die Schüler*innen in Krisensituationen, um Konflikte in den Klassen oder um Präventionsarbeit kümmert. Der Einladung des Elternbeirats dieser Schule gefolgt, fanden sich am Donnerstag Dutzende Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen – auch aus anderen Schulen – ein, um an der Demo teilzunehmen und mit den Stadträt*innen zu sprechen, die zur Gemeinderatssitzung vor Ort waren.

Nicht nur die Schulsozialarbeit, auch viele andere soziale Träger, darunter die AWO Heidelberg, leiden am Haushaltsbeschluss vom Juni, der die Zuschüsse auf dem Niveau von 2024 eingefroren hat. Damit können die tariflichen Lohnsteigerungen nicht mehr ausgeglichen werden, Stellen müssen abgebaut, Angebote geschlossen werden. Mit der Demo wolle man die Mitglieder des Gemeinderates auf das Problem aufmerksam machen, auch wenn es noch gar nicht auf der Tagesordnung stand.

Auch die Gregor-Mendel-Realschule, die früher anderthalb Stellen hatte, stehe ab Dezember auf einmal ganz ohne da. Es müsse dringend nachgebessert und die Ressourcen gerechter verteilt werden. In der Schlierbach-Grundschule werde befürchtet, dass auch ihr Schulsozialarbeiter zur Kündigung getrieben wird, wenn er weiter unter Tarif bezahlt werde.

Oberbürgermeister Eckart Würzner sagte aus, dass die Schulsozialarbeit an allen Schulen fortgesetzt werden müsse. Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen präzisierte, dass es künftig weniger Stellen in der Schulsozialarbeit geben werde, die Personen aber gerecht auf die Schulen verteilt werden sollen. Momentan würden die Bedarfe an den einzelnen Schulen ermittelt.

Mehr dazu können Sie im RNZ-Artikel lesen.

Kinderarmut darf kein Schicksal sein

Unsere Offenen Kinder- und Jugendhäuser RÖHRE und TREFF sowie unsere Kindertagesstätten beteiligen sich dieses Jahr an den landesweiten Aktionstagen, die auf ungleiche Chancen aufmerksam machen.

Kinderarmut prägt in vielen Familien den Alltag: Kinder gehen ohne Frühstück oder Mittagessen zur Schule. Sie können keine Freunde zum Geburtstag einladen und leben mit ihren Familien oft in viel zu kleinen Wohnungen. Vor allem die Erkenntnis, selbst kaum Chancen auf ein gutes Leben zu haben, belastet die Kinder und Jugendlichen. In Baden-Württemberg ist jedes 5. Kind von Armut bedroht oder betroffen.

Diesen Missstand möchte die Arbeiterwohlfahrt Heidelberg Soziale Dienste gGmbH nicht hinnehmen und beteiligt sich daher rund um den Tag der Kinderrechte am 20. November an den landesweiten MACH DICH STARK-Tagen. Vom 17. bis 23. November machen diese auf die gravierenden negativen Folgen von Kinderarmut aufmerksam. An den Aktionstagen beteiligen sich über 300 Organisationen, Unternehmen, Stiftungen und Vereine. Das gemeinsame Ziel: Kinderarmut auf die politische und gesellschaftliche Agenda setzen.

„Wir wollen es nicht hinnehmen, dass die Biografien dieser Kinder von vorneherein so aussichtslos scheinen“, protestieren unsere Kinder- und Jugendhäuser RÖHRE und TREFF. „Alle Kinder verdienen eine Perspektive und ein sorgloses Aufwachsen, so wie Kinder aus anderen Familien es auch erleben. In jedem Kind stecken wertvolle Potenziale. Wir müssen den Rahmen schaffen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten können. Denn Kinderarmut ist kein individuelles Versagen.“

An zahlreichen Orten im Land finden Aktionen statt, so die Plakat-Aktion „Du auch? Mit Kinderrechten Zukunft gestalten!“. Sie lädt ein, sich kreativ mit Kinderrechten auseinanderzusetzen und gute Gründe zu finden, warum alle Kinder die gleichen Chancen verdienen.

Darüber hinaus beteiligen sich unsere TREFF und RÖHRE mit einer besonderen Aktion: Sie haben verschiedene Dinge zu den Themen: Spiel, Spaß, Lernen, Basteln und Verpflegung in eine „Starkmacher-Tüte“, bedruckt mit dem Aufruf „Mehr ist nicht drin? Gemeinsam gegen Kinderarmut“ gefüllt, und informieren Besucher*innen über die Hintergründe von Kinderarmut.

Unsere Kindertagesstätten beteiligen sich an den Kinderarmutswochen mit gesunden Frühstücken.

Eine Übersicht über die Kooperationspartner*innen und deren Aktivitäten in den einzelnen Landkreisen finden Sie hier.

Die AWO Heidelberg Soziale Dienste gGmbH ist Teil des landesweiten Netzwerkes „MACH DICH STARK gegen Kinderarmut im Südwesten“. Die Initiative verfolgt das Ziel, Menschen, Organisationen und Institutionen im Kampf gegen Kinderarmut zu vereinen und dafür zu sorgen, dass allen Kindern Entwicklung und Teilhabe ermöglicht wird. Derzeit unterstützen über 300 Partner*innen (Unternehmen, Stiftungen, Bildungsträger sowie Verbände) aus Baden-Württemberg das Anliegen von MACH DICH STARK. Die Plakat-Aktion und die Starkmacher-Tüte sind Teil von vielen Aktionen, mit denen das Bündnis in der Woche vom 17. bis 23. November mit den MACH SICH STARK-Tagen auf das Thema Kinderarmut hinweist. Ziel ist es ins Gespräch zu kommen und ein Bewusstsein zu schaffen.

Podiumsdiskussion zum Thema „Gewaltschutz von Kindern“

Am Mittwochabend nahm der Leiter unseres Kinderschutz-Zentrums Volker Schuld im Hilde-Domin-Saal der Stadtbücherei an der Podiumsdiskussion „Wer schützt eigentlich unsere Kinder?“ teil. Diese war eine Kooperationsveranstaltung von den Vereinen Sicheres Heidelberg, Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar, Sicheres Mannheim, Mosaik Deutschland und dem Polizeipräsidium Mannheim. Inhaltlich rangierten die Themen von Gewalt an Kindern und Jugendlichen über soziale Ungleichheit und Gefahren im Netz. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren häufig aus dem pädagogischen Bereich.

Zum Thema „Gefahren im Netz“ äußerte sich Yannic Frey von der Landesanstalt für Kommunikation insofern, dass die Medienkompetenz von Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen gestärkt werden müsse. Dies bedeute vor allem, dass die heranwachsende Generation lernen müsse, verantwortungsvoll und sensibel mit den Medienmöglichkeiten umzugehen, aber auch, dass Eltern lernen müssen, wie sie selbst aktiv werden können, um ihre Kinder zu schützen.

Auch das Thema „Gewalt in und außerhalb von Familien“ war ein wichtiger Punkt der Podiumsdiskussion. Volker Schuld, seit 18 Jahren Leiter unseres für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis zuständigen Kinderschutz-Zentrums in Wieblingen, berichtete von der Arbeit unseres vierköpfigen Teams. Unser Kinderschutz-Zentrum ist eine Beratungsstelle für alle, die mit dem Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Dabei bieten wir eine telefonische und eine ambulante Beratung. Schuld erklärte, dass es Gewalt in allen Formen und Schweregraden gebe. Und das in allen Stadtteilen und allen sozialen Milieus. Renato Gigliotti, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Mannheim war ebenfalls vor Ort und bestärkte die Wichtigkeit der Arbeit unseres KSZ mit erschreckenden Zahlen: Pro Woche wird in Deutschland ein Kind im häuslichen Umfeld getötet, 65 werden Opfer sexueller Gewalt.

Mehr dazu erfahren Sie im RNZ-Artikel.

AWO und Co. gegen geplante Verschärfungen bei den Kosten der Unterkunft

Die Wohlfahrtsverbände Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, AWO Bundesverband, Der Paritätische Gesamtverband, Deutscher Mieterbund, Diakonie Deutschland, Sozialverband Deutschland SoVD, Sozialverband VdK Deutschland, Ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und Volkssolidarität wendeten sich Ende Oktober mit einem Offenen Brief an die Mitglieder des Deutschen Bundestages.

Grund sind die Pläne des Koalitionsausschusses zu Verschärfungen bei den Kosten der Unterkunft (KdU), die die Verbände mit großer Sorge beobachten. Unter anderem sollen “alle Leistungen einschließlich Kosten der Unterkunft komplett eingestellt“ werden, was zu einer Zunahme von Wohnungs-und Obdachlosigkeit führen werde. Dies betreffe nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Familien – darunter Kinder, Schwangere, pflegebedürftige Angehörige sowie Menschen mit Behinderungen, die bei ihren Eltern leben. Die Wohlfahrtsverbände kritisieren, dass damit „das Dach über dem Kopf – ein elementares Gut menschlicher Existenz – zum Druckmittel gegenüber einkommensarmen Menschen und ihren Familien“ werde.

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beenden. Die aktuellen Pläne jedoch verstärken diese drastischste Ausprägung von Armut nur noch, zum immer größer werdenden Nachteil der sozialen Organisationen: Jeder Euro, der bei den KdU eingespart wird, verursache ein Vielfaches an Kosten – für Notunterkünfte, Jugendhilfe, Gesundheitsversorgung und soziale Folgeschäden.

Die Wohlfahrtsverbände appellieren

  • Es soll mit allen Mitteln darauf hin gewirkt werden, dass die geplanten Verschärfungen bei den Kosten der Unterkunft nicht Gesetzeskraft erlangen.
  • Es soll gegen jede Gesetzesänderung gestimmt werden, die eine vollständige Einstellung dieser Leistungen ermöglicht und zwangsläufig zu Obdachlosigkeit führt.
  • Es soll ein klares Zeichen gesetzt werden: Wohnungslosigkeit darf kein politisches Druckmittel sein.

Den vollständigen Offenen Brief finden Sie hier.

Deutsch-Amerikanischer Frauenclub spendet an unser Kinderschutz-Zentrum

Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende in Höhe von 1000 €, die wir vom Deutsch-Amerikanischen Frauenclub erhalten haben.

Die feierliche Übergabe fand im Großen Ratsaal statt, gemeinsam mit allen weiteren Spendenempfänger*innen, die vom Erlös des Pfennigbasars profitieren durften. Die Spende wird direkt in den Regelbetrieb des Kinderschutz-Zentrums fließen.

Wir danken allen Beteiligten von Herzen.

„Brandbrief“ an den Gemeinderat: Bündnis gegen Armut warnt vor Sozialkürzungen

Die letzten zwei Wochen fanden in Heidelberg die „Aktionstage gegen Armut und Ausgrenzung 2025“ statt.

Der Gemeinderat tagte am Mittwoch, den 8. Oktober, um 16:30 Uhr im Großen Rathaussaal, Marktplatz 10 in Heidelberg. Aus diesem Grund wandte sich das Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung per „offenem Brandbrief“ an den Gemeinderat und warnt vor geplanten Kürzungen im sozialen Bereich. Die sozialen Träger appellieren eindringlich, die städtischen Förderungen weiter aufrechtzuerhalten.

Nicht nur sollen noch dieses Jahr Einsparungen von mindestens 7,1 Millionen Euro vorgenommen werden, auch das beschlossene Haushaltspaket soziale Infrastruktur (550.000 Euro im Jahr), von dem etwa die Schulsozialarbeit und das Frauenhaus profitieren sollten, steht auf der Kippe. Auch Zuschüsse an freie soziale Träger, darunter die AWO Heidelberg, sollen gekürzt werden.

Sollten die Kürzungen in der geplanten Form wirklich eintreten, wären besonders Gruppen betroffen, die am meisten auf Solidarität angewiesen sind: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose, Schutzsuchende, queere Menschen sowie Betroffene von Gewalt und Diskriminierung oder auch Menschen mit Schulden.

Das Bündnis ist auf die vorgesehenen Mittel in voller Höhe angewiesen. Ohne diese Mittel würden die folgenden Einbußen bei den Mitgliederverbänden dazu führen, dass immer mehr bedürftige Menschen durch das Hilfe-Netz fallen, dessen Löcher immer größer werden. Die Folgen wären weniger Chancen und mehr Belastung für die einzelnen Betroffenen und die Stadtgesellschaft.

Mehr dazu finden Sie im RNZ-Artikel.

Hier finden Sie den Brandbrief des Heidelberger Bündnis gegen Armut uns Ausgrenzung.

 

Das Programm der diesjährigen Armuts-Aktionswochen finden Sie hier.

Hier gehts zur Homepage des Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung.

Hier gehts zur Homepage der LIGA Heidelberg.