Sozialstaat „nicht mehr finanzierbar“?

AWO fordert Steuergerechtigkeit statt Sozialkürzungen

Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge halten zwei Drittel der Befragten den Sozialstaat für „nicht mehr zu finanzieren“. Dazu erklärt Michael Groß, Präsident der Arbeiterwohlfahrt: 

„Der Sozialstaat ist nicht zu teuer, er ist unterfinanziert, weil wir die Vermögenden seit Jahrzehnten aus der Verantwortung für unser Gemeinwesen entlassen haben. Statt über immer noch mehr Sozialkürzungen zu debattieren, sollten wir endlich über Steuergerechtigkeit sprechen.

Die Mythen der Union verfangen – Menschen haben das Gefühl, dass der Sozialstaat zu teuer sei. Die Realität ist schlicht eine andere: Der Anteil der Bundesausgaben für Soziale Sicherung, Familie und Jugend sowie Arbeitsmarktpolitik an den Gesamtausgaben des Bundes stagniert. Der Anteil der Bundeszuschüsse für die Rente am BIP war in den letzten zwei Jahrzehnten sogar rückläufig. Die großen Ausgaben in anderen Feldern zeigen: Das Geld ist da. Aber ob es ausgegeben wird, ist eine Frage des politischen Willens.

Es ist beschämend, dass die Politik Menschen glauben macht, der Sozialstaat sei das Problem – und stattdessen die politische Entscheidung trifft, große Vermögen zu schonen.

Während Millionen Menschen in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen sind, während Pflegekräfte ausbrennen und Alleinerziehende in Altersarmut rutschen, werden diejenigen, die am meisten haben, am wenigsten zur Kasse gebeten. Seit die Vermögenssteuer 1997 ausgesetzt wurde, verzichtet der Staat Jahr für Jahr auf Milliarden.

Der Sozialstaat ist nicht das Problem unserer Zeit, sondern die Lösung für viele Herausforderungen. Aber nur, wenn wir ihn endlich gerecht finanzieren.“

Zum Presseartikel des AWO Bundesverbands.

Minus 20 Grad, kein Strom, kein Licht – bitte helfen Sie jetzt!

Gestern, am 24. Februar, jährte sich der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum vierten Mal. Vier Jahre voller Zerstörung, Unsicherheit und unvorstellbarem menschlichem Leid.

Die Situation in der Ukraine hat sich dramatisch zugespitzt. Aktuell erleben die Menschen in der Ukraine einen der härtesten Winter seit Kriegsbeginn. Nach gezielten und leider sehr effektiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur ist die Versorgung in vielen Front- und frontnahen Gebieten weitgehend zusammengebrochen. Reparaturen können vielerorts nicht mehr rechtzeitig durchgeführt werden. Menschen sitzen bei bis zu minus 20 Grad ohne Heizung und Strom in ihren Wohnungen. Es ist dunkel. Handys können nicht geladen werden. Die Kommunikation zur Außenwelt bricht ab. Besonders hart trifft das Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung. Für sie wird der Winter zur akuten Bedrohung. Kinder schlafen in Kleidung und Schuhen, um warm zu bleiben.

Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ leisten lebensrettende Akuthilfe. Die AWO International hat sofortige Nothilfemaßnahmen eingeleitet und verteilt Winterhilfe-Pakete mit u.a. warmen Decken, Powerbanks und Gaskochern. Aber sie sind dringend auf Unterstützung angewiesen.

© AWO International

Ein dringender Hilferuf aus Odessa

AWO International erreichte ein dramatischer Notruf ihrer Partnerorganisation „Way Home“ in Odessa. AWO International hat sofort reagiert und erste schnelle Nothilfemaßnahmen möglich gemacht. Doch die Mittel reichen bei Weitem nicht aus. Gemeinsam planen sie jetzt weitere Winterhilfen für besonders betroffene Haushalte.

Ihre Spende macht den Unterschied
16 € schützen einen Menschen vor der Kälte
40 € geben einer Familie Wärme, Strom oder warme Mahlzeiten
136 € sichern einem Haushalt Licht, Wärme und Verbindung zur Außenwelt – auch bei Stromausfall

Bitte helfen Sie jetzt.

Mit Ihrer Spende kann die AWO International die Menschen in der Ukraine unterstützen. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Solidarität und Ihr Mitgefühl.

AWO International
IBAN: DE83 1002 0500 0003 2211 00
Sozialbank
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Weitere Informationen und aktuelle Updates finden Sie auf der Webseite der AWO International.

AWO International ist seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine aktiv. Mit Ihrer Unterstützung konnte AWO International bereits über 100.000 Menschen helfen. Dieser Jahrestag erinnert uns daran, wie wichtig internationale Solidarität, humanitäre Hilfe und zivilgesellschaftliches Engagement sind.

© Andrii Larin via AWO International

Demokratie am Abgrund: Bündnis „Kommunen am Limit“ kritisiert

Letzten Samstag, am 21. Februar 2026, veranstaltete das Bündnis „Kommunen am Limit“ in Heidelberg eine Aktion. Mit einem Infostand am Kornmarkt machten das OAT (Offenes Antifaschistisches Treffen) Heidelberg, das Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung, in dem auch die AWO Heidelberg Mitglied ist, ver.di, Der Paritätische Nordbaden, der Frauennotruf Heidelberg und der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) mit dem Motto „Demokratie am Abgrund“ auf unsere Kritik aufmerksam.

Dort präsentierte das Bündnis unter anderem eine Plakatwand, auf der zusammengetragen wurde, woran die Stadt Heidelberg spart. Eine andere zeigte eine Blume, deren Blätter kommunale Angebote symbolisierten. Kinderbetreuung, Schwimmbad, Karlstorbahnhof, ÖPNV. Die Besucher konnten bei der Leistung, die sie nutzen, einen Sticker hinkleben. Sinn dahinter war, den Bürgern vor Augen zu führen, was die Kommune ihnen eigentlich bietet, denn viele haben das gar nicht auf dem Schirm.

Am schlimmsten betreffen die Einsparmaßnahmen die schwächsten Mitglieder in unserer Gesellschaft. Nicht nur wird ihnen so die Möglichkeit genommen, an der Stadtgesellschaft teilzunehmen, auch befeuern die Sparmaßnahmen Hetze gegen Bürgergeldempfänger oder Migranten. Rechte Parteien, die den Betroffenen die Schuld geben, tragen zu einer Spaltung der Gesellschaft bei und machen aus den finanziellen Missständen der Kommunen eine Gefahr für die Demokratie.

Viele der Bündnismitglieder, so auch die AWO Heidelberg, haben die städtischen Sparmaßnahmen selbst zu spüren bekommen. Dennoch ist am Wichtigsten, solidarisch zu bleiben und sich bei Sparmaßnahmen nicht in Verteilungskämpfen zu verstricken. Beispielsweise sollte Sport nicht höher gewichtet werden, als Kultur. Mit bloßer Solidarität ist das Problem allerdings noch nicht gelöst.

Die Grundforderung des Bündnisses ist: Mehr Geld für die Kommunen. Und dieses Geld soll vom Bund kommen. Denn wenn der Bund beschließt, dass jedes Kind einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kita-Platz hat, dann muss er den Kommunen auch helfen, das zu finanzieren. Dem Bündnis ist wichtig, sich nicht gegen die Stadt zu stellen. Ganz im Gegenteil will es den Kommunen Druck und Mut geben, damit sie die finanziellen Mittel bekommen, die sie brauchen.

Mehr dazu erfahren Sie im RNZ-Artikel.

Sie wollen das Bündnis „Kommunen am Limit“ in Heidelberg unterstützen? Am 3. März findet eine Diskussionsrunde statt! Außerdem plant das Bündnis eine Großdemonstration nach den Landtagswahlen. Wählen Sie für Solidarität und Demokratie! Wenn Sie nicht wählen, tun’s andere!

Das Bündnis „Kommunen am Limit“ wurde gegründet, um dem kommunalen Sparkurs etwas entgegenzusetzen. Einstellungsstops, gestrichene Buslinien, geschlossene Jugendclubs, gekürzte Öffnungszeiten bei Ämtern und viele andere Missstände bedrohen unsere Demokratie. Das Bündnis steht dahinter, dass starke, finanziell gut ausgestattete Kommunen das Rückrat für eine funktionierende Gesellschaft sind. Sie sorgen für soziale Teilhabe, Schutzräume, ÖPNV, Beratung, Bürgerdienstleistungen uvm. Deshalb darf ihre aktuelle Finanznot nicht missbraucht werden, um rechte Scheinlösungen zu propagieren. „Kommunen am Limit“ setzt auf echte, solidarische Antworten, soziale Lösungen und starke Kommunen.

Soziales ist Zukunft!

Soziale Berufe bewältigen nicht nur Krisen, sie gestalten die Zukunft der Gesellschaft. Pflege, Bildung, Teilhabe, Integration und soziale Gerechtigkeit sind keine Randthemen, sondern das Fundament unserer Demokratie und entscheidend für die positive Entwicklung unseres Landes.

Wir sagen deshalb: Soziales ist Zukunft!

Kita-Fachbereichsleitung Sarah Ganter

Mit der Kampagne ruft die Liga-BW ihre Mitglieder und Aktiven in den Verbänden, Einrichtungen und Angeboten der freien Wohlfahrtspflege in ganz Baden-Württemberg auf: machen Sie mit und gehen Sie ins Gespräch: reden Sie bei sich vor Ort über Soziales und über die Zukunft!

Leiter des Seniorenzentrums Wieblingen Thomas Klemm

Am 08. März 2026 findet in Baden-Württemberg die nächste Landtagswahl statt. Unter dem Motto „Wenn du nicht wählst, tun’s andere“ appellieren die Verbände damit auch an die rund 7,7 Mio. wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg, zur Wahl zu gehen.

Leiterin der Offenen Kinder- und Jugendhäuser TREFF und RÖHRE Sarah Welzig

Ebenso wird die Kampagne in den sozialen Medien sichtbar werden.: Ob Vorständin, Sozialarbeiter, Heilerziehungspflegerin, Geschäftsführerin oder Pflegefachkraft – gemeinsam positionieren wir uns im ganzen Land für eine soziale Zukunft!

Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage der Liga Baden-Württemberg.

Erster Klausurtag 2026 unserer Kita-Leitungen zum weiterentwickelten Orientierungsplan

Wir waren dabei: Starkmachertage Rewind

Die MACH DICH STARK-Tage 2025 liegen hinter uns – und was für eine Woche das war!
Rund 300 Partner*innen aus ganz Baden-Württemberg haben mitgemacht und gezeigt: Gemeinsam können wir Sichtbarkeit schaffen für faire Chancen aller Kinder und Jugendliche in unserem „Ländle“.

Ein paar Beispiele aus dem vielfältigen Aktionsspektrum:

Hier finden Sie den Abschlussclip der MACH DICH STARK-Tage sowie weitere Impressionen und Eindrücke hier!
Egal, ob Sie selbst aktiv mitgewirkt haben oder die Starkmacher-Aktionen aus der Distanz verfolgt haben: Danke. Jede Form von Unterstützung – laut, leise, sichtbar oder hinter den Kulissen – stärkt das Recht aller Kinder und Jugendlichen, dazuzugehören.

Danke, dass Sie mit uns LAUT und sichtbar gegen Kinderarmut geworden sind.

AWO Altenclub: Alle Jahre wieder

Mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern unter Anleitung von Doris Metzger, traf sich der AWO-Altenclub Pfaffengrund letzten Donnerstag, den 11. Dezember, im „Taormina“ zu seiner traditionellen Adventsfeier. Altenclubleiter Hans Schmitt konnte zahlreiche Anwesende begrüßen, unter ihnen auch Altstadtrat Reiner Nimis, dem die Aufgabe zukam, langjährige Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt zu ehren.

Reiner Nimis, der die Grüße des AWO-Kreisvorstands überbrachte, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass die AWO Heidelberg in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern konnte. Mit den Kitas Obere Rödt und Kranichgarten, dem Kinder- und Jugendhaus RÖHRE, dem Seniorenzentrum Kranichgarten und nicht zuletzt dem Altenclub habe sich im Pfaffengrund im Laufe der Jahre ein Schwerpunkt der AWO-Sozialarbeit entwickelt. Darüber hinaus seien die AWO-Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit, in Schulsozialarbeit und Heilpädagogischem Zentrum, Sozialberatung und Kindertagesstätten für die Stadt Heidelberg unverzichtbar.

Jetzt gelte es, sich mit allen Kräften gegen drohende Kürzungen der Zuschüsse durch Bund, Land und Kommunen zur Wehr zu setzen. Ohne unermüdlich ehrenamtliches Engagement, wie das der zur Ehrung anstehenden Mitglieder, sei die Entwicklung der AWO zum heutigen Träger sozialer Arbeit in Heidelberg nicht möglich gewesen. Mit Urkunde und Ehrenzeichen werde Dank und hohe Anerkennung der AWO für diese Arbeit zum Ausdruck gebracht.

V.l.n.r.: Doris Metzger, Ingeborg Kron, Waltraud Rösch, Ilse Lindner, Anni Kramer, Hans Schmitt, Inge Hassert, Reiner Nimis, Marianne Carver.

Geehrt wurden für 45 Jahre Mitgliedschaft Ilse Lindner, Anni Kramer und Hans Schmitt, für 35 Jahre Ingeborg Kron, für 25 Jahre Marianne Carver, für 10 Jahre Waltraud Rösch und Inge Hassert. Ein besonderes Dankeschön ging an Ruth Manger, die mit über 90 Jahren noch immer aktiv mitarbeitet. Auch das Betreuerteam durfte sich über einen Blumengruß freuen. Nicht zuletzt ging ein großes Lob an Mariella und Antonio vom „Taormina“ für die freundliche und sehr appetitliche Bewirtung an diesem rundum gelungenen Jahresabschluß des AWO-Altenclubs.

Doris Metzger und Ruth Manger

„Engagement, das verbindet – ein Abend der geförderten Vereine“

Am Mittwoch, den 10. Dezember fand die jährliche Veranstaltung der Volksbank Kurpfalz eG „Engagement, das verbindet – ein Abend der geförderten Vereine“ statt, um sich bei Vereinen und Organisationen herzlich für das Engagement in der Region zu bedanken. Gewürdigt wurden dort Vereine aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Kurpfalz eG, die eine Spende aus dem Spendentopf der Gewinnsparmittel für ambitionierte Projekte und Aktionen in der Region erhalten haben. Auch unsere Fachbereichsleitungen folgten der Einladung des Unternehmens.

Die Feier startete um 19 Uhr im Hector-Sport-Centrum der TSG Weinheim mit einer Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Carsten Müller. Anschließend stellten der Verein TSG 1862 Weinheim, der Verein der Freunde und Förderer des Stepp- und Bühnentanzsports in Hemsbach e. V. und das Kinderhospiz bei Speyer ihre Projekte vor und es folgten im Ausklang informatives Netzwerken, leckeres Fingerfood und eine spannende Führung durch das Hector-Sport-Centrum.

Die Veranstaltung bot großzügig Gelegenheit zur Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements, zur Präsentation geförderter Projekte und zum Austausch. Die AWO Heidelberg bedankt sich von Herzen bei der Volksbank Kurpfalz eG für die schöne Veranstaltung und für die Einladung!

Medienpädagogische Arbeit in unseren Kitas

Am Mittwoch haben die Leitungsteams der Kitas der AWO Heidelberg intensiv an unserem Workshop zur medienpädagogischen Arbeit in der Kita teilgenommen. Ein zentrales Thema war die Auseinandersetzung mit den Medienhelden unserer Kinder.

Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, die Nutzung digitaler Bilderbücher, Beebots und verschiedener anderer Medienangebote im Kita-Alltag zu entdecken und auszuprobieren. Ein weiterer Schwerpunkt war die alters- und entwicklungsgerechte Nutzung von Medien im Sinne des Kinderschutzes, welche in der heutigen Zeit immer herausfordernder wird.

Ein herzliches Dankeschön geht an Anja Kegler vom Verein SicherHeid (Sicheres Heidelberg e.V.), die fachkompetent durch den Workshop geleitet hat, sowie dem ajs (Aktion Jugendschutz), der diesen Tag finanziell unterstützt hat.

 

Eltern kämpfen für die Schulsozialarbeit

Am Donnerstag, den 13. November 2025 kam es zu einer Kundgebung vor dem Rathaus. Hintergrund war die Haushaltskrise, die jetzt schon spürbare Auswirkungen auf die Schulsozialarbeit in Heidelberg hat. An der Eichendorffschule in Rohrbach gibt es beispielsweise bereits seit Anfang des Schuljahres niemanden mehr, der sich hauptamtlich um die Schüler*innen in Krisensituationen, um Konflikte in den Klassen oder um Präventionsarbeit kümmert. Der Einladung des Elternbeirats dieser Schule gefolgt, fanden sich am Donnerstag Dutzende Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen – auch aus anderen Schulen – ein, um an der Demo teilzunehmen und mit den Stadträt*innen zu sprechen, die zur Gemeinderatssitzung vor Ort waren.

Nicht nur die Schulsozialarbeit, auch viele andere soziale Träger, darunter die AWO Heidelberg, leiden am Haushaltsbeschluss vom Juni, der die Zuschüsse auf dem Niveau von 2024 eingefroren hat. Damit können die tariflichen Lohnsteigerungen nicht mehr ausgeglichen werden, Stellen müssen abgebaut, Angebote geschlossen werden. Mit der Demo wolle man die Mitglieder des Gemeinderates auf das Problem aufmerksam machen, auch wenn es noch gar nicht auf der Tagesordnung stand.

Auch die Gregor-Mendel-Realschule, die früher anderthalb Stellen hatte, stehe ab Dezember auf einmal ganz ohne da. Es müsse dringend nachgebessert und die Ressourcen gerechter verteilt werden. In der Schlierbach-Grundschule werde befürchtet, dass auch ihr Schulsozialarbeiter zur Kündigung getrieben wird, wenn er weiter unter Tarif bezahlt werde.

Oberbürgermeister Eckart Würzner sagte aus, dass die Schulsozialarbeit an allen Schulen fortgesetzt werden müsse. Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen präzisierte, dass es künftig weniger Stellen in der Schulsozialarbeit geben werde, die Personen aber gerecht auf die Schulen verteilt werden sollen. Momentan würden die Bedarfe an den einzelnen Schulen ermittelt.

Mehr dazu können Sie im RNZ-Artikel lesen.