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Haptische Wahrnehmung: Die Welt im Greifen begreifen

In unseren Kitas steht aktuell das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Wahrnehmen und Denken“ als ein Teilbereich aus dem Orientierungsplan von den pädagogischen Fachkräften im Vordergrund.

In den ersten Lebensjahren ist die haptische Wahrnehmung entscheidend für die kindliche Entwicklung. Durch das Fühlen und Greifen von Materialien wie Ton, können Kinder ihre Umgebung und sich selbst besser verstehen. Der haptische Sinn gehört zu dem grundlegenden Beziehungssinn, der es den Kleinen ermöglicht, Spuren zu hinterlassen und sich auszudrücken – ihre Themen werden zu greifbaren Gestalten.

Wenn Kinder mit ihren Händen arbeiten, äußern sie sich nicht nur in ihrer Kreativität, sondern stärken auch ihre Selbstwahrnehmung und ihr Selbstbewusstsein. Diese Erfahrungen sind essenziell, um ihren Platz in der Welt zu finden. Sie berühren ihre Welt und werden gleichzeitig davon berührt.

„Oobleck“, der Super-Schleim in unserer Kita Bergheim

In unseren Kitas steht aktuell das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Wahrnehmen und Denken“ als ein Teilbereich aus dem Orientierungsplan von den pädagogischen Fachkräften im Vordergrund.

Die Mäuse der Krippengruppe in unserer Kita Bergheim haben passend zum Thema „Oobleck“ erforscht – eine ganz besondere Masse, die sich mal fest und mal flüssig anfühlt! Bestehend aus zwei Teilen Speisestärke und einem Teil Wasser, verhält sich der „Super-Schleim“ bei Druck fest (knetbar, schlagfest) und bei Entlastung flüssig. Dieser Effekt beruht darauf, dass Stärkepartikel bei Druck das Wasser verdrängen und verhaken.

Pädagogisch fördert Oobleck, besonders für unsere Kleinsten, sensorische Erfahrungen, naturwissenschaftliches Verständnis (Viskosität) und Feinmotorik, da es sich anfühlt wie Schleim, aber formbar ist wie Knete.

Wahrnehmen & Denken in unserer Kita Obere Rödt

In unseren Kitas steht aktuell das Bildungs- und Entwicklungsfeld „Wahrnehmen und Denken“ als ein Teilbereich aus dem Orientierungsplan von den pädagogischen Fachkräften im Vordergrund.

So wurde in der Pinguingruppe unserer Kita Obere Rödt das Kartenspiel „Wer bin ich?“ mit den Kindern gespielt:

Indem die Kinder die Bilder auf den Karten anschauen und sich anschließend überlegen müssen, wie sie antworten, wenn die anderen Mitspieler*innen Fragen stellen, werden verschiedene Bereiche im Entwicklungsfeld „Wahrnehmen und Denken“ gefördert. Bei diesem Spiel werden der kognitive und der sprachliche Bereich gefördert. Dadurch, dass dieses Spiel mit mehreren Mitspieler*innen gespielt wird, wird ebenso der soziale Bereich gefördert, da die Kinder miteinander agieren und aufeinander Rücksicht nehmen müssen.

 

Beim Angebot in der Delfingruppe hat das Kind ein Beispielbild, auf dem eine Alltagsszenen abgebildet ist, hier wurde beispielsweise ein Supermarkt dargestellt.

Hierbei durfte das Kind die vorgegebenen Gegenstände auf der Einkaufsliste (s. hinter den Ringen) suchen, zählen und die gleiche Anzahl an Ringen auf den Stab stecken.

Hierbei wird das Kind hauptsächlich in Konzentration und Aufmerksamkeit im Bildungs- und Entwicklungsfeld „Wahrnehmen und Denken“ gefördert. Zusätzlich werden Bereiche wie Hand-Auge-Koordination, Feinmotorik und Zahlen- und Mengenverständnis gefördert.

 

Im Alltag der Nilpferdgruppe nutzen wir verschiedene Materialien und Spiele wie aktuell z.B. den „Do Zoo“ Koffer von educo, die zum Ausprobieren, Entdecken und Mitdenken anregen.

Dabei ist es die Aufgabe der Kinder, genau hinzuschauen und Unterschiede zu erkennen. Sie sollen Gegenstände richtig zuordnen, vergleichen und Zusammenhänge entdecken. Nebenbei entwickeln sie dabei ein (erstes) Verständnis für Mengen und Strukturen.

Durch unterschiedliche Schwierigkeitsstufen können alle Kinder auf ihrem eigenen Niveau lernen und individuelle Lernerfahrungen sammeln.

Die Ziele unserer Kita Obere Rödt sind die Förderung der visuellen Wahrnehmung, die Entwicklung von logischem Denken, die Stärkung von Konzentration und Ausdauer und die Unterstützung individueller Lernprozesse.

So wird Lernen bei ihr ganz selbstverständlich in den Kita-Alltag integriert, spielerisch, kindgerecht und vor allem mit viel Freude.

In der Leopardengruppe wurde mit dem Leuchttisch gearbeitet. Dadurch nehmen die Kinder visuelle Reize wahr wie z.B. Farben und Formen, Licht und Dunkelheit. Durch das Experimentieren mit dem Leuchttisch lernen die Kinder Farben und Formen zu erkennen und zu benennen. Ebenso können sie Unterschiede wie Licht und Dunkelheit erkunden und gleichzeitig wird die Hand-Auge-Koordination und die Sinnesbereiche „Tasten und Sehen“ gefördert. Durch das Benennen der Farben und Formen fördern wir das Erlernen von Begrifflichkeiten und die Sprache.

Kino-Tag im Zeichen von Rittern, Prinzessinnen und Burgen!

Diesen Monat ist in unseren Kitas das Thema „Medienpädagogik“ Programm.

Im Rahmen des Gruppenprojekts „Ritter, Prinzessinnen und Burgen“ haben die Kinder der Gruppe Grün unserer Kita Farbenreich heute ihr eigenes kleines Kino erlebt. Es wurden ein Kinoplakat, Eintrittskarten und eine passende Kinoatmosphäre mit Snacks und gemütlicher Stimmung geschaffen. Auf dem Programm standen drei Folgen Ritter Rost, die nicht nur für gut Laune, sondern auch für spannende Gespräche sorgten – über Mut, Freundschaft und Zusammenhalt.

Medienpädagogisch betrachtet bot das Event eine wundervolle Gelegenheit, Medien bewusst und kreativ zu nutzen: Die Kinder konnten ihr eigenes Kinoerlebnis gestalten, Rollen übernehmen und Medieninhalte reflektiert. Ein gelungener Tag eines fantasievollen Projekts, das zeigt:

„Lernen und Medienerleben können wunderbar Hand in Hand gehen!“

Teamwork im Fokus: Unsere Foto-Schatzsuche!

Diesen Monat ist in unseren Kitas das Thema „Medienpädagogik“ Programm.

Medienpädagogik wird in unseren Kitas Kirchheim vielseitig umgesetzt. Heute waren die kleinen Entdecker unserer Kita in Zweierteams im Garten unterwegs, um eine spannende Foto-Schatzsuche zu meistern!

Das hat so funktioniert, dass jedes Team Suchkarten mit Motiven aus der Natur bekam. Die Aufgabe war, die Schätze zu finden und gemeinsam mit der Kamera festzuhalten.

Dieses Angebot war sehr wertvoll, da es viele Kompetenzen unserer Kita-Kinder förderte:

  • Kooperation: Die Kinder mussten sich absprechen: Wer hält die Karte? Wer macht das Foto? Wer findet das nächste Motiv?
  • Technik-Verständnis: Die Kamera wurde als Werkzeug genutzt, um die Umwelt ganz genau zu betrachten.
  • Gemeinsames Gestalten: Am Ende schauten pädagogische Fachkräfte und Kita-Kinder die Ergebnisse zusammen an und staunten über die verschiedenen Perspektiven.

Medienpädagogik bedeutet in unseren Kitas Kirchheim, Hand in Hand die Welt durch die Linse zu entdecken!

Medienpädagogik in unserer Kita Farbenreich

Medienpädagogik in unserer Kita Bergheim

Medienpädagogik bedeutet in unserer Kita Bergheim nicht mehr Bildschirmzeit – sondern mehr Medienkompetenz. 

Kinder wachsen heute selbstverständlich mit Medien auf. Die Aufgabe unserer pädagogischen Fachkräfte ist es, sie dabei zu begleiten: kreativ, kritisch und altersgerecht.

Ob beim Aufnehmen, Fotografieren oder Gestalten – Medien werden in unserer Kita Bergheim aktiv genutzt, nicht nur konsumiert.

Sie wollen sehen, wie das in unserer Kita Bergheim umgesetzt wird? Schauen Sie sich unser Reel auf Instagram an!

Medienpädagogik in unserer Kita Obere Rödt