Beiträge

Jeweils 1000 Euro für unseren TREFF und unser Kinderschutz-Zentrum

Am Montagabend, den 23. Februar 2026 fand in der Kirche Heidelberg-Wieblingen eine Spendenübergabe statt. Diese konnte dank des Erlöses des Standes der Neuapostolischen Kirche auf dem Wieblinger Weihnachtsmarkt stattfinden und viele Besucher*innen aus Einrichtungen, bei denen das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht, waren vor Ort.

Auch weil sich Kinder aus der Gemeinde Heidelberg-Wieblingen aktiv am Stand beim Wieblinger Weihnachtsmarkt 2025 eingebracht hatten, entstand die Idee, den Erlös Einrichtungen zukommen zu lassen, die sich um Kinder kümmern, erklärte Miriam Saalmann, Projektleiterin des Weihnachtsmarktteams. Sie freute sich, dass trotz des regnerischen Wetters an den beiden Weihnachtsmarkttagen insgesamt 4.500 Euro zur Auszahlung kamen.

Davon erhielten unser Kinder- und Jugendhaus TREFF und unser Kinderschutz-Zentrum jeweils 1.000 Euro. Judith Kohlmüller und Sarah Welzig, die Co-Leitungen unserer OKJA, sowie Leiter des Kinderschutz-Zentrums Volker Schuld nahmen diese Spenden mit Freuden entgegen. Die Spende wird unter anderem zur weiteren Verschönerung des Kindertherapieraumes in unserem Kinderschutz-Zentrum verwendet. Wir bedanken uns von Herzen für die Unterstützung der Neuapostolischen Kirche.

„Bewusstseinsentwicklung für Körper und Lebensweise“

Planungstag zum Thema „Bewusstseinsentwicklung für Körper und Lebensweise“ in der Kita Kranichgarten

Gemeinsam mit Melanie Mayer, Elternberaterin und Mitarbeiterin unseres Kinderschutz-Zentrums, erweiterte das Team unserer Kita Kranichgarten seine fachliche Kompetenz. Die Bewusstseinsentwicklung für Körper und Lebensweise beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits im U3 Kita-Alltag durch Vermittlung von Haltung, Wissen und Sensibilität.

Schon in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder ein Gefühl für ihren eigenen Körper. Die Fragen des Teams zur Begleitung des „Sauberwerdens“ und auch zur Nutzung eines Schnullers im Kita-Alltag zur Beruhigung und zum Schlafen waren an unserem Planungstag zentral.

Unsere pädagogischen Fachkräfte unterstützen diese Entwicklungsschritte der Kinder durch das sprachliche Begleiten. Das Benennen von Körperteilen unterstützt das Kennenlernen des eigenen Körpers. Dies stellt einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz dar. Kinder, die ihren Körper kennen, entwickeln ein gesundes Körper- und Selbstbewusstsein. Sie trauen sich eher über Unsicherheiten oder mögliche Übergriffe zu sprechen.

Unser Kinderschutz-Zentrum erhielt 1.200 Euro

Letzte Woche hat unser Kinderschutz-Zentrum von der Firma BREER Gebäudedienste Heidelberg GmbH eine Spende in Höhe von 1.200 Euro entgegengenommen. Zum vierten Jahr in Folge unterstützt BREER unser Kinderschutz-Zentrum mit einer Spende, wofür wir uns von Herzen bedanken wollen! Es ist gerade in Zeiten der Sozialkürzungen überaus wertvoll, dass Sie das Kinderschutz-Zentrum Heidelberg und Rhein- Neckar-Kreis so verlässlich begleiten und unterstützen. Danke für 4 Jahre Unterstützung!

Podiumsdiskussion zum Thema „Gewaltschutz von Kindern“

Am Mittwochabend nahm der Leiter unseres Kinderschutz-Zentrums Volker Schuld im Hilde-Domin-Saal der Stadtbücherei an der Podiumsdiskussion „Wer schützt eigentlich unsere Kinder?“ teil. Diese war eine Kooperationsveranstaltung von den Vereinen Sicheres Heidelberg, Kommunale Kriminalprävention Rhein-Neckar, Sicheres Mannheim, Mosaik Deutschland und dem Polizeipräsidium Mannheim. Inhaltlich rangierten die Themen von Gewalt an Kindern und Jugendlichen über soziale Ungleichheit und Gefahren im Netz. Die Zuhörerinnen und Zuhörer waren häufig aus dem pädagogischen Bereich.

Zum Thema „Gefahren im Netz“ äußerte sich Yannic Frey von der Landesanstalt für Kommunikation insofern, dass die Medienkompetenz von Eltern, Lehrkräften und Jugendlichen gestärkt werden müsse. Dies bedeute vor allem, dass die heranwachsende Generation lernen müsse, verantwortungsvoll und sensibel mit den Medienmöglichkeiten umzugehen, aber auch, dass Eltern lernen müssen, wie sie selbst aktiv werden können, um ihre Kinder zu schützen.

Auch das Thema „Gewalt in und außerhalb von Familien“ war ein wichtiger Punkt der Podiumsdiskussion. Volker Schuld, seit 18 Jahren Leiter unseres für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis zuständigen Kinderschutz-Zentrums in Wieblingen, berichtete von der Arbeit unseres vierköpfigen Teams. Unser Kinderschutz-Zentrum ist eine Beratungsstelle für alle, die mit dem Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Dabei bieten wir eine telefonische und eine ambulante Beratung. Schuld erklärte, dass es Gewalt in allen Formen und Schweregraden gebe. Und das in allen Stadtteilen und allen sozialen Milieus. Renato Gigliotti, Vizepräsident des Polizeipräsidiums Mannheim war ebenfalls vor Ort und bestärkte die Wichtigkeit der Arbeit unseres KSZ mit erschreckenden Zahlen: Pro Woche wird in Deutschland ein Kind im häuslichen Umfeld getötet, 65 werden Opfer sexueller Gewalt.

Mehr dazu erfahren Sie im RNZ-Artikel.

Deutsch-Amerikanischer Frauenclub spendet an unser Kinderschutz-Zentrum

Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende in Höhe von 1000 €, die wir vom Deutsch-Amerikanischen Frauenclub erhalten haben.

Die feierliche Übergabe fand im Großen Ratsaal statt, gemeinsam mit allen weiteren Spendenempfänger*innen, die vom Erlös des Pfennigbasars profitieren durften. Die Spende wird direkt in den Regelbetrieb des Kinderschutz-Zentrums fließen.

Wir danken allen Beteiligten von Herzen.

Kinderschutz-Zentrum: Unterstützung für Familien in Krisensituationen

Das Kinderschutz-Zentrum der AWO Heidelberg ist eine Beratungsstelle für alle, die mit dem Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Der Begriff Gewalt bezieht sich auf körperliche und seelische Misshandlung, sexualisierte Gewaltanwendung und Vernachlässigung, sowie häusliche Gewalt. Kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym können sich Kinder, Jugendliche, Eltern und sonstige Bezugspersonen an unsere Einrichtung wenden.

Auch wenn Eltern mit der Erziehung überfordert sind, ist das Kinderschutz-Zentrum Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis eine Anlaufstelle. Volker Schuld (53) ist Leiter der Institution, Karin Werner-Jensen (75) hat schon vor Jahren einen Förderverein gegründet, der das Zentrum unterstützt. Auch dieses ist aktuell von den Haushaltseinsparungen bedroht.

Wie wichtig die Arbeit des Kinderschutz-Zentrums ist und wie sie besonders in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung und Notwendigkeit gewonnen hat, zeigt ein Interview der RNZ mit Herr Schuld und Frau Werner-Jensen: Zum Interview.

 

Elternabend zum Thema „Gewaltschutz in Kitas“

Die AWO Heidelberg Soziale Dienste gGmbH lud kürzlich alle Eltern unserer AWO-Kitas zu einem gemeinsamen Elternabend ein. Das zentrale Thema des Abends war das Schutzkonzept der Kita-Einrichtungen.

Die AWO Heidelberg hat frühzeitig erkannt, wie wichtig Schutzkonzepte für unsere Einrichtungen sind, noch bevor sie gesetzlich vorgegeben wurden. Björn Könnecke, stellvertretender Leiter des Kinderschutz-Zentrums, hatte bereits 2016 die erste Sensibilisierung zu diesem Thema in unseren Abteilungen umgesetzt und ab 2018 die „Steuerungsgruppe Schutzkonzept“ initiiert, deren Leitung er bis heute innehat. Er erläuterte den anwesenden Eltern in einem Impulsvortrag die Hintergründe und Ziele der Entwicklung von Gewalt-Schutzkonzepten.

Dabei bezog er sich unter anderem auf die von Deutschland 1992 ratifizierte UN-Kinderrechtskonvention und erläuterte den aktuellen Stand der Schutzkonzepte. Die Kita-Leitungen berichteten im Anschluss darüber, wie das Schutzkonzept im Alltag greifbar gemacht und implementiert wird. Besonders die pädagogischen Fachkräfte spielen hier eine wichtige Rolle: Die Prozesse, um präventiv Gewalt zu verhindern, sind entscheidend. Sie sind jedoch nie abgeschlossen und bedürfen einer kontinuierlichen Überprüfung. In einer anschließenden Diskussion brachten auch die Eltern ihre Fragen und Anliegen ein.

Rotary spendet an unser Kinderschutz-Zentrum

Der Rotary-Club Heidelberg-Neckar hat sich dieses Jahr etwas Neues überlegt, um mit der Aktion „Glücksei“ Gutes zu tun. Am Samstag, den 22. März, standen die Clubmitglieder mit einem Stand von 10 bis 14 Uhr an der Ecke St. Anna-Gasse und Hauptstraße in Heidelberg, um ihre Eier zu verkaufen. Seither werden die „Glückseier“ bis Ostern in einem Dutzend Geschäfte in Heidelberg verkauft.

Das eingenommene Geld soll ohne Abzüge unserem Kinderschutz-Zentrum zugute kommen. Bisher wurden 900 der insgesamt 2000 Gewinn-Eier bereits verkauft und sogar mehr Spenden eingenommen als angepeilt, nämlich bisher 9000 Euro. Wir danken dem Rotary-Club Heidelberg-Neckar für diese tolle Aktion!

Mehr Infos finden Sie in der RNZ.