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Brandbrief der Liga der freien Wohlfahrtspflege Heidelberg

„Wollen wir eine Stadt, in der bei den Schwächsten der Schwachen gekürzt wird?“

Um die Liga-Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Heidelberg steht es finanziell nicht gut. In den letzten Jahren führten die steigenden Tarif-Löhne sowie die wachsenden Nebenkosten ohne eine entsprechende Gegenfinanzierung der Stadt zu immer größer werdenden finanziellen Problemen in den gemeinnützigen Einrichtungen.

2025/26 kommen weitere Tariferhöhungen auf die Verbände zu, der Haushaltsplan des Gemeinderats plant jedoch keine steigende Finanzierungshilfe, sodass den Mitgliederorganisationen der Liga Einbußen drohen.

v.l.: Christian Heinze, Moritz Limprecht, Eva Oliveira, Susanna Re, Martin Heß und Ute Hildenbrand. Foto: Philipp Rothe via RNZ

Um den herannahenden Einschränkungen in den sozialen Dienstleistungen von AWO, Caritas, Diakonie, DRK und Parität entgegenzuwirken, wendete sich Liga-Sprecher Martin Heß nun an Oberbürgermeister Eckart Würzner: Wenn die Stadt die Zuwendungen an die Sozialverbände nicht an die Steigerungen der Lohnkosten anpassen sollte, müssten soziale Angebote eingeschränkt oder sogar geschlossen und Mitarbeiter*innen entlassen werden. Dies würde besonders diejenigen betreffen, die auf die Angebote der Verbände dringend angewiesen sind.

Lesen Sie hier den Artikel in der RNZ.

Eine Spende für unser Kinderschutz-Zentrum

Letzte Woche Montag, am 17. Februar 2025, fand in unserem Kinderschutz-Zentrum eine Spendenübergabe statt. Die Firma BREER Gebäudedienste Heidelberg übergab unserem Kinderschutz-Zentrum einen Scheck in Höhe von 1.120 Euro. Der Betrag war Teil der Spenden, die im letzten Jahr beim von BREER veranstalteten Tannenbaumschlagen eingenommen wurden.

Wir bedanken uns vielmals für die tolle Unterstützung, die es unserem Kinderschutz-Zentrum ermöglicht, weiterhin ihre unglaublich wichtige Arbeit auszuführen, von Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen in unserer Einrichtung einen Schutzort zu bieten.

v.l.n.r.:
Fr. Plech (Abteilungsleitung Innendienst Fa. Breer), Hr Schuld (Leitung Kinderschutz-Zentrum), Fr. Rauh (AWO GF)
Foto: Plech (Breer)

RNZ-Weihnachtsaktion 2025

Ende letzten Jahres fand wie jedes Jahr wieder die RNZ-Weihnachtsaktion statt. Diese bleibt Anfang 2025 weiter geöffnet, das Endergebnis wird Anfang Februar bekannt gegeben. Bisher sind 760.190 Euro zusammengekommen und die RNZ ruft dazu auf, weiterhin für arme Menschen in Heidelberg und der Region zu spenden.

Jedes Jahr erhalten Wohlfahrtsverbände in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis die Hälfte des Spendenaufkommens, um das  ganze Jahr über Menschen in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen. Auch die AWO Heidelberg wird dadurch jährlich unterstützt. Vielen hilfebedürftigen Menschen kann jedes Jahr durch die RNZ-Weihnachtsaktion geholfen werden und viele erzählen ihre Geschichten über psychische Probleme und finanzielle Notlagen, die sie in ihrer Existenz bedrohen. Viele Beratungsfälle machen deutlich, dass das Geld in manchen Familien nicht ausreicht, um etwa Fahrtkosten zu Klinikbesuchen zu bestreiten, kaputte Möbelstücke zu ersetzen oder Medikamente zu beschaffen, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden.

Die Wohlfahrtsverbände in Heidelberg und besonders die AWO Heidelberg sind dankbar für die anhaltende Spendenbereitschaft, denn je mehr Spenden eingehen, desto mehr Hilfe können wir leisten. Deshalb sagen wir Danke!

Sie wollen uns und andere soziale Verbände unterstützen? – Dann spenden Sie jetzt über das Konto „RNZ-Weihnachtsaktion 2024“:
Sparkasse Heidelberg
IBAN: DE20 6725 0020 0000 0010 07
BIC: SOLADES1HDB 

Weitere Informationen finden Sie hier.