Beiträge

Medizinische Vortragsreihe zum Thema Augenerkrankungen retrospektiv

In unserem Seniorenzentrum Wieblingen endete am Donnerstag die dreiteilige medizinische Vortragsreihe zum Thema Augenerkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten mit Frau Dr. Cordula Wetzel, Augenärztin aus Weinheim.

Der erste Vortrag fand am Donnerstag, den 12. März um 18:00 Uhr statt und behandelte das Thema „Wie funktioniert das Sehen? – Augenerkrankungen verstehen“. Vortrag zwei am Montag, den 23. März klärte über „Grauer Star/Katarakt – Möglichkeiten einer Operation“ auf und bei Vortrag drei am Donnerstag, den 09. April stand „Diabetes im Auge – Makulaödem und Behandlung“ im Fokus.

Vielen Dank an Dr. Cordula Wetzel für diese äußerst interessante und lehrreiche Vortragsreihe in unserem AWO Seniorenzentrum Wieblingen. Und natürlich auch vielen Dank an alle Besucher*innen, die bei uns vorbeigeschaut haben!

 

 

 

Vortrag: Kritische Anmerkungen zum Management der Corona-Pandemie

Heidelberg. Am 27. März fand im Seniorenzentrum Wieblingen der AWO Heidelberg Soziale Dienste gGmbH ein Vortrag statt: „Corona-Pandemie – Was können wir daraus lernen?“

Prof. Dr. med. Wolfgang Huber und Peter Maurus von der AWO Heidelberg klärten retrospektiv über die Covid 19-Pandemie auf und ordneten das damalige und heutige Management auf der umwelt- und sozialmedizinischen Dimension kritisch ein. Fast zwei Dutzend Interessent*innen hörten gespannt den Ausführungen der Vortragenden zu, während sie die Präsentation mit dem Thema „Betroffenheit“ eröffneten und über die Schließungen vieler wichtiger Institutionen wie Schulen, Kindergärten und Altenheimen berichteten. Versammlungsverbot, Impfpflicht und Lockdown: Auswirkungen, die für alle weltweit spürbar waren. Nach der wissenschaftlichen Einordnung der Erkrankung, und der Darlegung ihrer Symptome, beeinflussender Umweltfaktoren und den gesundheitlichen Spätfolgen (z.B. Long Covid), sprachen die Referenten auch über die wirtschaftlichen Folgen wie eine hohe Arbeitslosenrate, die sich zu der Zeit unmittelbar abzeichnete.

 

Besonders interessant waren die heutigen Corona-Zahlen in Heidelberg, die Stand Dezember 2025 bei einer 7-Tage-Inzidenz von 6,2 (Anzahl der binnen der letzten Woche gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) lagen. Außerdem wurden 66 neue Todesfälle in Deutschland verzeichnet, wobei der gesamte Anteil Verstorbener seit Beginn des Virenausbruchs gerade einmal bei 0,48% liegt. Bedenkt man die gesamte Menge aller nationalen Coronafälle, sind das jedoch immer noch fast 190.000 Menschen, allein in Deutschland. 2024 bezeichnete die Frankfurter Allgemeine Zeitung Covid 19 als die zweithäufigste Todesursache im Jahr 2021.

Heute, einige Jahre später, üben Herr Huber und Herr Maurus Kritik. Ihrer Meinung nach seien die Maßnahmen des Lockdowns unverhältnismäßig gewesen. Besonders das Versammlungsverbot im Freien, obwohl die Ansteckungsgefahr in Außenräumen deutlich geringer sei als in Innenräumen, hätte man anders regeln können. Die Schließung von Schulen, Kindergärten, Sportplätzen und Spielplätzen hätte nur als letzte Stufe der Maßnahmen zulässig sein dürfen, denn von den Auswirkungen waren vorrangig Personen mit engen Wohnverhältnissen und Umweltbelastungen betroffen. Auch die Verzögerung der Kompensationen von Coronageschädigten wie die Anerkennung von Covid 19 als Berufskrankheit in bestimmten Berufen, oder die Anerkennung als Schwerbehinderung, seien nicht zu akzeptieren, da dies zu schweren wirtschaftlichen und psychischen Belastungen führe. Relevante Berufsgruppen wie Personen der Verkehrsbetriebe oder vom Verkaufspersonal würden gar nicht berücksichtigt.

In Bezug auf die Impfpflicht sind Huber und Maurus der Auffassung, dass die Dunkelziffer von Impfschäden deutlich höher sei als die bekannten Zahlen und dass diese nicht ausreichend geprüft wurden. Vom Paul-Ehrlich Institut (PEI) wurden bis Ende März 2025 insgesamt 63.909 Verdachtsmeldungen von schweren gesundheitlichen Folgen aufgrund von Coronaimpfungen gemeldet. Für Huber und Maurus wurden Residualzustände nach der Impfung nicht ausreichend dokumentiert und medizinisch ungenügend weiter betreut, sowie bei Todesfällen nach Impfungen keine Autopsien durchgeführt, um realere Zahlen zu ermitteln. Da die Impfung zwar den Verlauf abschwäche, eine Ausbreitung aber nicht verhindern könne, sehen die Referenten auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht nicht mehr als sinnvoll.

Besonders kritisieren Prof. Dr. med. Wolfgang Huber und Peter Maurus die psychologischen und psychosozialen Folgen „im toten Winkel der Pandemie“. Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen wie postinfektiöse reaktive Depression oder Angstreaktionen würden nicht ausreichend berücksichtigt und therapiert. Behandlungen wie antientzündliche Therapien müssten von den Patienten selbst getragen werden. Auswirkungen auf die fetalen und postpartalen Entwicklungen seien gar nicht bekannt, obwohl bei anderen Virusinfektionen wie z.B. Röteln, Masern oder Hepatitis schwerwiegende Folgen nachgewiesen wurden.

Das Fazit der Vortragenden war, dass eine praxisbezogene Forschung und Grundlagenforschung zur Entwicklung spezifischer Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Entzündungen (viral und umwelttoxisch) für künftige Pandemien erforderlich seien. Auch die schädlichen umwelt- und strukturellen sozialmedizinischen Aspekte der Lebenswelt, insbesondere der Wohnbedingungen, bräuchten dringend die Aufmerksamkeit der Sozial- und Umweltpolitik, so Huber und Maurus.

Abschließend gingen Huber und Maurus mit allen Anwesenden in Diskussion.

Medizinische Vortragsreihe zum Thema Augenerkrankungen

Augenerkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten

mit Dr. Cordula Wetzel – Augenärztin aus Weinheim


Vortrag 1

Donnerstag, 12. März 2026

18:00 Uhr

  Wie funktioniert das Sehen?

Augenerkrankungen verstehen


Vortrag 2

Montag, 23. März 2026

18:00 Uhr

Grauer Star/Katarakt

Möglichkeiten einer Operation


Vortrag 3 

Donnerstag, 09. April 2026

18:00 Uhr

Diabetes im Auge

Makulaödem und Behandlung


Im Seniorenzentrum Wieblingen, Mannheimer Str. 267

1000 Euro für unser Seniorenzentrum Wieblingen

Letzte Woche, am Mittwoch, den 18.02., wurde unserem Seniorenzentrum Wieblingen um 17 Uhr eine symbolische Spende in Form eines Schecks von 1000,- Euro übergeben.

Wir danken dem Stadtteilverein Wieblingen von Herzen für diese großzügige Spende, die durch den Verkauf des Wieblinger Jahreskalenders zusammengekommen ist.

Petra Neureuther (vom Stadtteilverein Wieblingen) und Thomas Klemm (Leiter SZ), © Foto: Ingrid Herrwerth

 

 

 

 

Einladung zum Weihnachtsmarkt am 23.11.25

Geben Sie uns jetzt Ihre Stimme: Für ein neues Gartenhaus für unser Seniorenzentrum Wieblingen

Unterstützen Sie uns dabei, unseren Seniorinnen und Senioren in Form eines neuen Gartenhauses auch weiterhin viele schöne Momente der Begegnung und Anreize zum Aktivsein zu schaffen!

Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, uns innerhalb des 8. Novembers bis 30. Dezembers Ihre Stimme zu geben! Und zwar so:

Schritt 1:
Besuchen Sie die Charity-Plattform unter www.mitgliedschaft-mit-herz.de.

Schritt 2:
Melden Sie sich unter “Login” oder “Stimme abgeben” an oder registrieren Sie sich. Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail, die Sie bestätigen müssen.

Schritt 3:
Wählen Sie unter “Projekte” unser Herzensprojekt aus und vergeben Ihre Herzen.

Die Votingphase läuft bereits? Vergeben Sie jetzt Ihre Herzen! Alle Teilnehmende erhalten 20 Herzen, die frei auf einen oder mehrere Vereine verteilt werden können. „Mitglieder mit Herz“ bekommen sogar 200 Herzen.

Ihre Unterstützung macht den Unterschied! Stimmen Sie ab und hilfen Sie mit, das Engagement in unserer Region zu fördern. Jetzt mitmachen und unterstützen Sie Ihre Herzensprojekte!

Zum Projekt:

Unsere Senioren-Begegnungsstätte veranstaltet über das ganze Jahr hinweg verschiedene Events wie den Ostermarkt, das Sommerfest, das Herbstfest, den großen Weihnachtsmarkt oder weniger saisonal gebundene Aktionen wie Gartencafés und Grillfeste. Viele dieser Veranstaltungen finden im großen Garten des Seniorenzentrums Wieblingen statt, sodass für diese Zwecke entsprechende Sitzgelegenheiten in Form von Schirmen, Tischen und Bänken aufgestellt werden. Weiterhin findet unsere Garten-Arbeitsgemeinschaft bei den Seniorinnen und Senioren großen Anklang, bei dem viele größere und kleinere Gartenwerkzeuge zum Einsatz kommen.

All diese Dinge benötigen Stauraum, der vor Witterung und anderen Einflüssen schützt, den das derzeitige Gartenhäuschen des Seniorenzentrums viele Jahre lang treu geboten hat. Mittlerweile ist es nur leider so, dass das Haus nach all der Zeit bereits am Verfallen ist, sodass hier ein neues Gartenhaus gebraucht wird. Das neue Gartenhaus, also viel mehr ein „Gerätehaus“ bzw. ein Abstellhäuschen, soll künftig unsere Biergarnituren, Tische und Bänke, Sonnenschirme und Gartengeräte lagern können. Dazu muss das alte abgerissen und entsorgt werden. Auch muss eventuell der Untergrund erneuert werden.

Filmnachmittag am 22. Oktober im Seniorenzentrum Wieblingen

Die letzten zwei Wochen fanden in Heidelberg die „Aktionstage gegen Armut und Ausgrenzung 2025“ statt.

Im Rahmen dieser schloss unser AWO Seniorenzentrum Wieblingen die Kluft zwischen den Generationen und bot einen Filmnachmittag mit anschließendem Filmgespräch. Statt fand das Ganze am Mittwoch, den 22. Oktober 2025 um 13:30 Uhr und gezeigt wurde der Film „Enkel für Anfänger“, eine Komödie über Leih-Großelternschaft. Der Spielfilm wurde 2019 in Deutschland veröffentlicht mit Maren Kroymann, Barbara Sukowa und Heiner Lauterbach in den Hauptrollen.

Das Programm wurde sehr gut angenommen und knapp 30 Senior*innen kamen zu Besuch, um sich vom äußerst amüsierenden Film belustigen zu lassen. Selbstverständlich durften da auch Kaffee und Tee sowie leckerer Streuselkuchen und Linzertorte nicht fehlen. Anschließende Themen im Gespräch waren unter anderem „Ehrenamt im Alter“ und „Dialog der Generationen“. Die Aktion lief direkt nach dem Mittagstisch, einem täglichen Angebot des AWO Seniorenzentrums.

 

Es wird herbstlich bunt im Seniorenzentrum

After Work-Party: Abschied für Manfred Huber

Am Dienstag, den 22. Juli hat die AWO Heidelberg etwas ganz besonderes geplant: Um 17 Uhr startete in unserem Seniorenzentrum Wieblingen eine Überraschungsparty für Manfred Huber, langjähriger Leiter unseres Heilpädagogischen Zentrums. Nachdem Manfred im Jahre 1994 Teil der AWO Heidelberg wurde, unterstützte er den Verein über Jahrzehnte hinweg tatkräftig mit seinem fachkundigen Engagement und wird seither von allen Mitarbeiter*innen sehr geschätzt.

Nach 31 Jahren war es nun Zeit, Abschied zu nehmen und Manfred in seinen wohlverdienten Ruhestand zu entlassen. Um ihn gebührend zu feiern gab es viele Geschenke und wertschätzende Worte von Vorstand und Kolleg*innen. Vorsitzender der AWO Heidelberg, Thomas Krczal, hielt andächtig eine kleine Rede, bevor bei ausgelassener Stimmung angestoßen wurde. Auch ein leckeres Buffet von der ehrenamtlichen Köchin unseres Seniorenzentrums, Frau Junker, durfte natürlich nicht fehlen.

Dass soziale Werte mit Herz und Überzeugung zu tun haben und nicht einfach nur „Arbeit“ sind, beweist MagicManni auch jetzt noch: Denn er bleibt der AWO weiterhin verbunden und erhalten.

Zu finden ist er in seinem Zauberstudio in der Adlerstraße 1/5-1/6, Stockwerk Zwei ¾. (Wizards Welcome, Muggles Tolerated)