Arbeiterwohlfahrt
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Letzte Woche, am Dienstag, den 19.05.2026, fand in unserem Seniorenzentrum Wieblingen mal wieder eine Vorstandssitzung statt. Dort wurde Heike Brecht, stellvertretende Leiterin unseres Seniorenzentrums, von unserem Kreisverbandsvorsitzenden Herr Thomas Krczal mit den Worten „eine Institution verlässt uns“ in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Fast ein halbes Jahrhundert lang war Frau Brecht Teil der AWO Heidelberg. 1984 unterstützte sie die AWO, erst als duale Studentin, dann in Festanstellung, für mehrere Jahre im „mobilen Dienst“ und im Jugendtreff Wieblingen. Im Februar 1998 wechselte sie ins Seniorenzentrum Wieblingen, wo sie ganz unterschiedliche Funktionen und Tätigkeiten übernahm. So war sie unter anderem für den Einkauf der Lebensmittel, das Gedächtnistraining oder auch die Sitztanz-Gruppe mit den Seniorinnen und Senioren zuständig.
Mit Frau Brecht verlässt uns eine äußerst zuverlässige und hochgeschätzte Mitarbeiterin. Doch nach über 40 Jahren als Teil der AWO Heidelberg möchte Frau Brecht, laut ihrer eigenen Aussage, noch nicht ganz Abschied nehmen. Künftig wird sie ehrenamtlich jeden Dienstag einen Kaffee-Nachmittag im Seniorenzentrum, natürlich mit selbstgebackenem Kuchen, veranstalten. Wir freuen uns sehr darüber, dass sie uns, im Ehrenamt, weiterhin erhalten bleibt.
Ende letzten Jahres konnte die AWO Heidelberg, dank vieler Unterstützer*innen, die für uns voteten, bei der Förderaktion „Mitgliedschaft mit Herz“ von der Volksbank Kurpfalz ein lange überfälliges Projekt finanzieren: Ganze 1.200 Euro bekamen wir zusammen, um endlich das alte, in die Jahre gekommene, Gartenhaus unseres Seniorenzentrums Wieblingen zu erneuern. Doch auch, wenn man, dank großzügiger Förderung, das Geld für ein solches Projekt aufbringen konnte, so fehlten immer noch fähige Hände, um das alte Haus abzureißen und das neue an selber Stelle wieder aufzubauen.

Im März fand wieder der alljährliche BASF Mitmach-Markt statt, eine Art digitale Vermittlungsbörse, bei der sich Organisationen und Unternehmen mit ihren Projekten anmelden können, um ein BASF-Team aus Freiwilligen für sich zu gewinnen. Dank der BASF, die ihre Mitarbeitenden für einen Tag im Jahr bezahlt freistellt, um gemeinnützige Arbeit zu verrichten, und des Engagements der Freiwilligenagentur Heidelberg, die das Event jedes Jahr erfolgreich organisiert, konnten auch wir – unter anderem für unser Seniorenzentrum Wieblingen – sogar gleich zwei passende Teams anwerben.

Letzte Woche Mittwoch konnte nun endlich Phase eins unseres „Projekt Gartenhäuschen“ starten. Gestärkt durch einen Kaffee- und Snackempfang, packte das erste Team an Freiwilligen gemeinsam mit an, um im Rekordtempo das alte Gartenhaus im Garten unseres Seniorenzentrums abzureißen. Danach wurde das alte Holz mithilfe von Autos nach Kirchheim zum Recyclinghof gefahren, wo es als Sondermüll entsorgt wurde. Um 12 Uhr, nach getaner Arbeit, konnten die BASFler draußen, bei angenehmem Wetter, den berühmten Erbseneintopf unseres SZ genießen.

Im nächsten Schritt gilt es nun zu evaluieren, wie die Bodenbeschaffenheit des alten Fundaments ist. Daraufhin kann entschieden werden, welches neue Haus gekauft wird. Einen Termin für den Aufbau des neuen Gartenhauses gibt es noch nicht, aber unser „Projekt Gartenhäuschen“ wird in jedem Fall noch dieses Jahr abgeschlossen. Also seien Sie gespannt auf neue Informationen!

In unserem Seniorenzentrum Wieblingen endete am Donnerstag die dreiteilige medizinische Vortragsreihe zum Thema Augenerkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten mit Frau Dr. Cordula Wetzel, Augenärztin aus Weinheim.

Der erste Vortrag fand am Donnerstag, den 12. März um 18:00 Uhr statt und behandelte das Thema „Wie funktioniert das Sehen? – Augenerkrankungen verstehen“. Vortrag zwei am Montag, den 23. März klärte über „Grauer Star/Katarakt – Möglichkeiten einer Operation“ auf und bei Vortrag drei am Donnerstag, den 09. April stand „Diabetes im Auge – Makulaödem und Behandlung“ im Fokus.

Vielen Dank an Dr. Cordula Wetzel für diese äußerst interessante und lehrreiche Vortragsreihe in unserem AWO Seniorenzentrum Wieblingen. Und natürlich auch vielen Dank an alle Besucher*innen, die bei uns vorbeigeschaut haben!
Heidelberg. Am 27. März fand im Seniorenzentrum Wieblingen der AWO Heidelberg Soziale Dienste gGmbH ein Vortrag statt: „Corona-Pandemie – Was können wir daraus lernen?“
Prof. Dr. med. Wolfgang Huber und Peter Maurus von der AWO Heidelberg klärten retrospektiv über die Covid 19-Pandemie auf und ordneten das damalige und heutige Management auf der umwelt- und sozialmedizinischen Dimension kritisch ein. Fast zwei Dutzend Interessent*innen hörten gespannt den Ausführungen der Vortragenden zu, während sie die Präsentation mit dem Thema „Betroffenheit“ eröffneten und über die Schließungen vieler wichtiger Institutionen wie Schulen, Kindergärten und Altenheimen berichteten. Versammlungsverbot, Impfpflicht und Lockdown: Auswirkungen, die für alle weltweit spürbar waren. Nach der wissenschaftlichen Einordnung der Erkrankung, und der Darlegung ihrer Symptome, beeinflussender Umweltfaktoren und den gesundheitlichen Spätfolgen (z.B. Long Covid), sprachen die Referenten auch über die wirtschaftlichen Folgen wie eine hohe Arbeitslosenrate, die sich zu der Zeit unmittelbar abzeichnete.

Besonders interessant waren die heutigen Corona-Zahlen in Heidelberg, die Stand Dezember 2025 bei einer 7-Tage-Inzidenz von 6,2 (Anzahl der binnen der letzten Woche gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner) lagen. Außerdem wurden 66 neue Todesfälle in Deutschland verzeichnet, wobei der gesamte Anteil Verstorbener seit Beginn des Virenausbruchs gerade einmal bei 0,48% liegt. Bedenkt man die gesamte Menge aller nationalen Coronafälle, sind das jedoch immer noch fast 190.000 Menschen, allein in Deutschland. 2024 bezeichnete die Frankfurter Allgemeine Zeitung Covid 19 als die zweithäufigste Todesursache im Jahr 2021.

Heute, einige Jahre später, üben Herr Huber und Herr Maurus Kritik. Ihrer Meinung nach seien die Maßnahmen des Lockdowns unverhältnismäßig gewesen. Besonders das Versammlungsverbot im Freien, obwohl die Ansteckungsgefahr in Außenräumen deutlich geringer sei als in Innenräumen, hätte man anders regeln können. Die Schließung von Schulen, Kindergärten, Sportplätzen und Spielplätzen hätte nur als letzte Stufe der Maßnahmen zulässig sein dürfen, denn von den Auswirkungen waren vorrangig Personen mit engen Wohnverhältnissen und Umweltbelastungen betroffen. Auch die Verzögerung der Kompensationen von Coronageschädigten wie die Anerkennung von Covid 19 als Berufskrankheit in bestimmten Berufen, oder die Anerkennung als Schwerbehinderung, seien nicht zu akzeptieren, da dies zu schweren wirtschaftlichen und psychischen Belastungen führe. Relevante Berufsgruppen wie Personen der Verkehrsbetriebe oder vom Verkaufspersonal würden gar nicht berücksichtigt.
In Bezug auf die Impfpflicht sind Huber und Maurus der Auffassung, dass die Dunkelziffer von Impfschäden deutlich höher sei als die bekannten Zahlen und dass diese nicht ausreichend geprüft wurden. Vom Paul-Ehrlich Institut (PEI) wurden bis Ende März 2025 insgesamt 63.909 Verdachtsmeldungen von schweren gesundheitlichen Folgen aufgrund von Coronaimpfungen gemeldet. Für Huber und Maurus wurden Residualzustände nach der Impfung nicht ausreichend dokumentiert und medizinisch ungenügend weiter betreut, sowie bei Todesfällen nach Impfungen keine Autopsien durchgeführt, um realere Zahlen zu ermitteln. Da die Impfung zwar den Verlauf abschwäche, eine Ausbreitung aber nicht verhindern könne, sehen die Referenten auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht nicht mehr als sinnvoll.

Besonders kritisieren Prof. Dr. med. Wolfgang Huber und Peter Maurus die psychologischen und psychosozialen Folgen „im toten Winkel der Pandemie“. Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen wie postinfektiöse reaktive Depression oder Angstreaktionen würden nicht ausreichend berücksichtigt und therapiert. Behandlungen wie antientzündliche Therapien müssten von den Patienten selbst getragen werden. Auswirkungen auf die fetalen und postpartalen Entwicklungen seien gar nicht bekannt, obwohl bei anderen Virusinfektionen wie z.B. Röteln, Masern oder Hepatitis schwerwiegende Folgen nachgewiesen wurden.
Das Fazit der Vortragenden war, dass eine praxisbezogene Forschung und Grundlagenforschung zur Entwicklung spezifischer Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Entzündungen (viral und umwelttoxisch) für künftige Pandemien erforderlich seien. Auch die schädlichen umwelt- und strukturellen sozialmedizinischen Aspekte der Lebenswelt, insbesondere der Wohnbedingungen, bräuchten dringend die Aufmerksamkeit der Sozial- und Umweltpolitik, so Huber und Maurus.
Abschließend gingen Huber und Maurus mit allen Anwesenden in Diskussion.
mit Dr. Cordula Wetzel – Augenärztin aus Weinheim
Donnerstag, 12. März 2026
18:00 Uhr
Wie funktioniert das Sehen?
Augenerkrankungen verstehen
Montag, 23. März 2026
18:00 Uhr
Grauer Star/Katarakt
Möglichkeiten einer Operation
Donnerstag, 09. April 2026
18:00 Uhr
Diabetes im Auge
Makulaödem und Behandlung
Im Seniorenzentrum Wieblingen, Mannheimer Str. 267
Letzte Woche, am Mittwoch, den 18.02., wurde unserem Seniorenzentrum Wieblingen um 17 Uhr eine symbolische Spende in Form eines Schecks von 1000,- Euro übergeben.
Wir danken dem Stadtteilverein Wieblingen von Herzen für diese großzügige Spende, die durch den Verkauf des Wieblinger Jahreskalenders zusammengekommen ist.
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, uns innerhalb des 8. Novembers bis 30. Dezembers Ihre Stimme zu geben! Und zwar so:
Schritt 1:
Besuchen Sie die Charity-Plattform unter www.mitgliedschaft-mit-herz.de.
Schritt 2:
Melden Sie sich unter “Login” oder “Stimme abgeben” an oder registrieren Sie sich. Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail, die Sie bestätigen müssen.
Schritt 3:
Wählen Sie unter “Projekte” unser Herzensprojekt aus und vergeben Ihre Herzen.
Die Votingphase läuft bereits? Vergeben Sie jetzt Ihre Herzen! Alle Teilnehmende erhalten 20 Herzen, die frei auf einen oder mehrere Vereine verteilt werden können. „Mitglieder mit Herz“ bekommen sogar 200 Herzen.
Ihre Unterstützung macht den Unterschied! Stimmen Sie ab und hilfen Sie mit, das Engagement in unserer Region zu fördern. Jetzt mitmachen und unterstützen Sie Ihre Herzensprojekte!

Zum Projekt:
Unsere Senioren-Begegnungsstätte veranstaltet über das ganze Jahr hinweg verschiedene Events wie den Ostermarkt, das Sommerfest, das Herbstfest, den großen Weihnachtsmarkt oder weniger saisonal gebundene Aktionen wie Gartencafés und Grillfeste. Viele dieser Veranstaltungen finden im großen Garten des Seniorenzentrums Wieblingen statt, sodass für diese Zwecke entsprechende Sitzgelegenheiten in Form von Schirmen, Tischen und Bänken aufgestellt werden. Weiterhin findet unsere Garten-Arbeitsgemeinschaft bei den Seniorinnen und Senioren großen Anklang, bei dem viele größere und kleinere Gartenwerkzeuge zum Einsatz kommen.
All diese Dinge benötigen Stauraum, der vor Witterung und anderen Einflüssen schützt, den das derzeitige Gartenhäuschen des Seniorenzentrums viele Jahre lang treu geboten hat. Mittlerweile ist es nur leider so, dass das Haus nach all der Zeit bereits am Verfallen ist, sodass hier ein neues Gartenhaus gebraucht wird. Das neue Gartenhaus, also viel mehr ein „Gerätehaus“ bzw. ein Abstellhäuschen, soll künftig unsere Biergarnituren, Tische und Bänke, Sonnenschirme und Gartengeräte lagern können. Dazu muss das alte abgerissen und entsorgt werden. Auch muss eventuell der Untergrund erneuert werden.